Zur Diskussion: Die neue Rolle des Learning & Development

Im Rahmen des  MOOCathon der Corporate Learning Community ab Mai 2017 wollen wir die zukünftige Rolle des Learning & Development diskutieren. Hierzu habe ich meine Gedanken zusammen gestellt. Learning & Development hat heute noch überwiegend mit Laufbahnkonzepten und Seminarplanung zu tun. Ein kritischer Blick auf die Effizienz dieser formellen Lernprozesse zeigt, dass diese nicht geeignet sind, den erforderlichen Kompetenzaufbau im Unternehmen sicherzustellen (vgl. Sauter & Scholz 2015). Insbesondere der Megatrend der Digitalisierung verändert die Arbeitswelten, die Unternehmens- und Wissenskulturen sowie Weiterlesen …

Learning & Development in 2025

Nur noch 8 Jahre, und wir schreiben das Jahr 2025. Wie wird Lernen dann ablaufen? Welche Rolle werden wir Corporate Learning Professionals dabei spielen? Das sind die Grundfragen, mit denen sich der Corporate Learning 2025 MOOCathon – CL2025 beschäftigen wird. Ich bin sehr gespannt auf die vielen verschiedenen Perspektiven, die das Bild von den Lern-Dienstleistungen einer zukünftigen Learning & Development Abteilung mosaiksteinartig zusammensetzen werden. Dabei sollten wir von der Perspektive der Lernenden in 2025 ausgehen – nicht von der der Weiterlesen …

Ermöglichungsdidaktik statt Belehrungsdidaktik

Die Aufforderung zum Umdenken bei der Gestaltung von Lernsettings haben wir schon im Herbst 2015 als Video-Botschaft von Prof. John Erpenbeck, Prof. Rolf Arnold und Prof. Werner Sauter für den Corporate Learning 2.0. MOOC bekommen. Damals war das Next-Education-Projekt der Deutschen Bahn der Anlass für dieses Gespräch. Die Aussagen dieser Experten sind nach wie vor aktuell und liefern gute Argumente auch für unseren Corporate Learning 2025 MOOCathon. Ein paar wenige Aussagen aus dem Video: „Wir müssen mehr auf die Aneignung Weiterlesen …

CL20 Sick-Woche Rückblick zweiter Tag: Evaluation von informellem Lernen?

Am zweiten Tag der Sick-Woche wurde an fast allen Fragen gleichzeitig gearbeitet. Ich versuche heute die Beiträge zur Frage „Wie evaluiert man informelles Lernen?“ zusammenzufassen. Eine wirklich spannende Diskussion hat sich da entwickelt – und die ist noch lange nicht zu Ende wie es aussieht. Es ist ein wenig auch die Fortsetzung der Frage nach dem Tracken von Lernern, die Hermann Ortmeyer in der Miele-Woche aufgebracht hat. Wenn es jetzt explizit um informelles Lernen geht, sagen die meisten, Messen und Weiterlesen …

CL20 MOOC: Sick-Woche Rückblick erster Tag: Rahmenbedingungen für Communites

SICK fragt nach Ideen für Aufbau und Pflege von Communities in dieser Woche. Die meisten Beiträge kamen am ersten Tag zur Frage „Welche Rahmenbedingungen sind für den erfolgreichen Aufbau von Communities notwendig?“ Hier ein paar ausgewählte Aussagen: Manfred Hofferer fokussiert auch bei Communities auf die Bildung von Handlungs-Kompetenz und warnt davor, das ohne den Teil des formalen Lernens zu planen. „Nur“ informelles Lernen erscheint ihm „unsystematisch, unspezifisch und überwiegend situativ und damit nicht fassbar zu bleiben“. Informelles und formales Lernen: Weiterlesen …

“Selbstgesteuert Lernen” löst kontroverse Diskussion aus – CL20

Selbststeuerung in Führungskräfte-Trainings ist das Thema dieser 3. Corporate Learning 2.0 MOOC Woche. Da gehen die Meinungen aber sehr auseinander, wie man an der Diskussion gut erkennen kann. Wenn Lernende selbstgesteuert lernen, stellt das natürlich viele unserer fremdgesteuerten Lern-Settings in Frage. So rüttelt diese MOOC-Woche doch am Berufsverständnis vieler Trainer und Personalentwickler. Hier eine Zusammenfassung vom Wochen-Gestalter, Herwig Kummer, ÖAMTC, auf seinem auch sonst sehr lesenswerten Blog PERSONALEUM.

Das Ende der Trainer – vom Belehrer zum Ermöglicher

Je mehr Corporate Learning auf eine Zukunft gerichtet ist, worin Menschen in Berufen arbeiten, die gegenwärtig noch gar nicht existieren, in der sie Technologien benutzen, die noch gar nicht entwickelt sind, um Probleme zu lösen, die wir noch nicht einmal als Probleme identifiziert haben[1], je mehr Menschen in dieser Zukunft arbeiten werden, desto wichtiger wird eine Ermöglichungsdidaktik, die selbstorganisiertes Wachsen zulässt. Führen oder Wachsenlassen, Instruieren oder Ermöglichen ist bis heute ein pädagogisches Grundproblem. In der Entwicklung von Fach- und Führungskräften Weiterlesen …

Bildungsmanagement ist Veränderungsmanagement

In der Praxis müssen sich innovative Personalentwickler häufig mit Widerständen der Entscheidungsträger oder von Betriebsräten bei Investitionen in netzbasierte Lernsysteme auseinandersetzen. Häufig kommt eine hohe Unsicherheit hinsichtlich der erforderlichen Infrastruktur und der Anforderungen an die Didaktik und Methodik dieser innovativen Lernsysteme hinzu. Deshalb können  Personalentwickler bzw. Kompetenzmanager nur dann erfolgreich sein, wenn sie eine hohe Akzeptanz im Unternehmen besitzen, die wiederum eine fundierte Berufserfahrung voraussetzt. Auch in der Implementierungsphase von neuen Lernkonzepten sind vielfältige Widerstände zu überwinden, weil wohl kaum Weiterlesen …

Das Ende der Personalentwicklung

Die Personalentwicklung in Unternehmen hatte und hat noch vielfach mit Laufbahnkonzepten und Seminarplanung bis hin zum Hotelmanagement zu tun. Dafür gibt es bewährte professionelle Systeme, die meist auch eine hohe Akzeptanz genießen. Betriebliche Entwicklungssysteme für Mitarbeiter und Führungskräfte nehmen aber die Zukunft vorweg, wenn sie die Unternehmen für den kommenden Wettbewerb fit machen wollen. Wenn Online-Kommunikation, Recherche im Intranet oder Internet sowie die Erstellung von Dokumenten im Netz für immer mehr Menschen zur Normalität werden, sollten diese Instrumente auch integraler Weiterlesen …

Für eine Neuorientierung des Corporate Learning

Die betriebliche Arbeitswelt verändert sich mit zunehmender Dynamik. Die Entwicklung zum Social Business, das soziale Medien und Praktiken in die laufenden Aktivitäten der Unternehmen integriert, und das Internet, insbesondere soziale Netzwerke, beeinflussen die Arbeitssysteme in den Unternehmen zunehmend. Detaillierte Vorgaben und ständige Kontrolle verlieren an Bedeutung, dagegen wird Selbstorganisation und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und zum gemeinsamen Lernen gefordert. Der Mensch verliert seinen Alleinvertretungsanspruch auf das Denken. In wenigen Jahren werden humanoide Computer, die menschenähnlich denken, nicht mehr nur technischer Weiterlesen …