CLP076: Lernen von den Klima-Aktivisten

Martin Marx engagiert sich bei “Parents for Future” und bei “Extinction Rebellion”. Parents for Future haben lernen müssen, die Kinder zu fragen, ob die Ideen der Eltern wirklich unterstützend für die Fridays for Future Bewegung sind. Die dezentrale Organisation von Parents und Fridays for Future lässt viel Handlungsspielraum. Neu ist das öffentlichkeitswirksame Handeln für alle. Dabei können auch Fehler passieren, die werden aber als Lern-Erfahrungen gesehen. Gewaltfreie Kommunikation ist der Standard. Abstimmungen erfolgen im Konsent. Meist ist nach 20 Minuten entschieden.

Das Interview führte Karlheinz Pape auf dem Corporate Learning Camp CLC19KO.

Regionale Corporate Learning Community Leipzig #CLCLE

Corporate Learning Community Leipzig (#CLCLE) Diese CLC Regionalgruppe hat sich im November 2018 gegründet. Inzwischen haben drei Treffen der Regionalgruppe stattgefunden. Was ist die Idee hinter der Regionalgruppe? Wir möchte die jährlichen, überregionalen Netzwerktreffen im Rahmen des Corporate Learning Camps um den lokalen Austausch ergänzen. An wen richtet sich die Regionalgruppe? An alle, die sich mit den Themen Weiterbildung und Personalentwicklung im Unternehmen beschäftigen. Wie und wo Weiterlesen …

Die Sprache ist ein Verräter

Zur Kooperation der CLC mit der Reporterfabrik Bis Ende 2019 kann jedes aktive Mitglied der Corporate Learning Community auf alle Kurse der Journalistenschule „Reporterfabrik“ kostenlos zugreifen. Ihr findet dort vieles, was ihr unmittelbar nutzen könnt. Mein digitaler Auftritt – wie werde ich im Netz sichtbar? Werde Blogger, aber wie? Gute Videos mit dem Smartphone Fragetechniken der Profis Gute Titel und Vorspänne schreiben Fake News entdecken Weiterlesen …

CLC Upskilling L&D 2019 – Das Reisetagebuch der Roadmap-Crew

Worum geht es? Der CLSprint am 9. November 2018 bildete den Auftakt zum Projekt CLC Upskilling 2019 – Kompetenzentwicklung für L&D Professionals. In diesem Projekt haben sich L&D Professionals zusammengefunden, um im Laufe des Jahres 2019 selbstorganisiert in vier verschiedenen Clustern die benötigten Top Kompetenzen für die zukünftigen Herausforderungen der Arbeitswelt gemeinsam zu erlernen. Was findest du hier? Die “Roadmap Crew” bildete sich zu Beginn Weiterlesen …

Twitter als Learning Tool – Erklärvideo unter CC BY

Die Corporate Learning Community hat ein neues Erklärvideo geschenkt bekommen von den tollen Leuten bei youknow: “Twitter als Learning-Tool” Das Video steht zur beliebigen Verwendung frei unter der Creative Commons Lizenz CC BY. Danke you-know.de! Auch für die aufwandsarme und angenehme Zusammenarbeit! Weitere Infos zu Twitter als Lern-Tool Für den ausführlichen Einstieg kannst Du diese Webinar-Aufzeichnung nutzen, oder diesen Blogpost zu Twitter als Lern-Booster

Corporate Learning Community BERLIN #clc10

Corporate Learning Community Berlin (#clc10) Die Corporate Learning Community Berlin (#clc10) hat sich im März 2018 gegründet. Inzwischen haben fünf Treffen der Regionalgruppe stattgefunden. Was ist die Idee hinter der Regionalgruppe? Wir möchte die jährlichen, überregionalen Netzwerktreffen im Rahmen des Corporate Learning Camps um den lokalen Austausch ergänzen. An wen richtet sich die Regionalgruppe? An alle, die an Corporate Learning-Themen interessiert sind, aber vor allem an die, Weiterlesen …

Guter Titel, guter Vorspann – Reporterfabrik-Modul passt auch für uns

Ich denke da an Seminartitel, Seminarbeschreibungen, Online-Module und natürlich ans Blog-Schreiben. Immer geht es darum, die zu gewinnen, die sich dafür interessieren. Das üben Journalisten täglich bei jedem einzelnen Artikel. Oliver Trenkamp vom Spiegel teilt hier seine reichen Erfahrungen mit uns. “Überschrift und Vorspann entscheiden darüber ob ein Text gelesen wird”, so beginnt Oliver Trenkamp das erste Kurz.Video. Für eine gute Überschrift gibt es für Weiterlesen …

Einstimmung zum zehnten Corporate Learning Camp am 12./13.9.2019 in Koblenz – #CLC19KO

Wir sind wieder voll ausgebucht: Über 300 zugesagte Anmeldungen liegen derzeit vor. Abmeldungen sind rar, so dass die Warteliste wohl kaum abgebaut werden wird. Es sei denn, Du stellst noch fest, dass Du doch nicht kommen kannst – was uns natürlich nicht freuen würde, denen auf der Warteliste aber wäre es sehr recht. Da die Tickets übertragbar sind, kannst Du Dein Ticket in dem Fall Weiterlesen …

CLP075: Wie Podcasts zum Lernen verführen

Podcasts scheinen im Aufwind. Nachdem Privat-Podcasts jahrelang die Szene beherrschten, steigen jetzt Print-Medien und andere Unternehmen immer mehr in die Podcast-Produktion ein.
Ein Grund für das Hören von Podcasts liegt sicher in der massenhaften Verbreitung von Kopfhörern: Jeder scheint heute einen zu haben. Manche geben dafür sogar sehr viel Geld aus. Betrieben werden die Kopfhörer hauptsächlich am Smartphone, ursprünglich wohl um damit Musik zu hören. Damit läßt sich natürlich auch Radio oder Podcast hören.

Auf Anbieterseite gibt es inzwischen unzählige Podcasts. Auf der wohl immer noch größten Podcast Plattform iTunes konnte man 2018 unter 18,5 Millionen Podcast Episoden wählen! iTunes ist aber nicht die einzige Plattform, Soundcloud, Spotify und Co hosten ebenfalls unglaublich viele Podcasts.

Aber warum eignen sich Podcasts nun so gut fürs Lernen? Was macht den Unterschied zu anderen Lern-Medien? Welche Wirkung hat der Sprecher? Und: Wer Podcasts hört, will sich unterhalten – oder lernen? Oder sogar beides?

Dazu habe ich mit Guido Brombach auf der Subscribe 10 gesprochen. Guido ist Pädagoge und podcastet selbst schon lange, aktuell auch bei Bildung Zukunft Technik.

Guido Brombach berichtet, dass er eigentlich Unterhaltung sucht, das dass aber von Lernen nicht zu trennen ist. Er folgt Podcasts mit Menschen, die er kennt. Überhaupt hat für ihn die Beziehung zu den sprechenden Menschen eine hohe Bedeutung. Podcasts führen ihn in Gebiete, die er von sich aus nicht aufgesucht hätte:

“Interessante Menschen können mich mit Dingen beschäftigen lassen, die ich sehr unspannend finde. Und diesen Mechanismus, den kann man sich in Podcasts sehr gut zu Nutze machen …”

Der vom Original, von Guido Brombach gesprochene Text – ist aus meiner Sicht ein gutes Beispiel: Würde ein gelesener Text so viel Zusatzinformationen transportieren? Man kann Guido hier beim Denken zuhören. Man spürt, was ihn bewegt, was ihn nachdenklich macht, wo er sich sicher ist, und was ihm wichtig ist.

Über diese Meta-Informationen spricht auch Tim Pritlove, den ich auf der gleichen Konferenz nach seinem Vortrag kurz interviewen konnte. Tim Pritlove ist so etwas, wie ein Urgestein der deutschen Podcast-Szene. Er produziert verschiedene Podcasts und ist auch der Vater von “Podlove”, den auch wir als Web-Player für Podcasts nutzen.

Tim Pritlove macht schön deutlich, warum Podcasts so persönlich sind. Meist werden Podcasts mit Kopfhörern gehört. Die Sprechenden sind unmittelbar am Ohr und damit ganz nah. Wer frei spricht, dem kann man beim Denken zuhören. Da stecken viele Meta-Informationen drin, wie Sprechpausen, schnell oder langsam, lauter oder leiser, sicher oder unsicher, … Dieses Mehr an Informationen gegenüber einem Text sorgt für mehr Verständnis. Sprache ist die direkte Übertragung von Gedanken aus dem Kopf. Die Kodierung in Schrift-Text muss ja auch wieder vom Lesenden dekodiert und interpretiert werden. Das erhöht das Risiko von Missverständnissen.

Erst wir können heute den gesprochenen Text in Audio-Files konservieren und jedem zur Verfügung stellen. Den missverständlichen Umweg über die Schrift brauchen wir eigentlich gar nicht mehr.

Guido Brombach hat die Beziehung zum Sprecher hervorgehoben. Tim Pritlove beschreibt, wie wichtig das Original als Sprecher ist. Nur der Themen-Experte wird die angeprochenen Meta-Informationen mitliefern. Ein Profi-Sprecher hört sich zwar gut an, aber der Informationsgehalt ist deutlich geringer. Damit haben Podcasts 2 Vorteile: Die weniger kodierte Information, und einen zusätzlichen Informationsgehalt.

Ein dritter Vorteil kommt noch hinzu: Den Experten beim Sprechen aufzunehmen, ist wesentlich einfacher, als das Gesagte in einen Schrifttext zu bringen. Zur Produktion von Podcasts konnte ich Michael Greth interviewen. Er hat bereits über 400 Episoden seines Sharepoint-Podcasts produziert.

Mit soviel Podcast Produktionserfahrung schafft Michael Greth es, dass die Podcast-Bearbeitungszeit nur doppelt so lang ist, wie die erzeugte Podcast-Dauer. Dafür schneidet er nichts mehr. Alles muss von Anfang an passen. Seine Podcasts dauern im Schnitt 30 Minuten, sagt er.

Beim Verhältnis Produktionszeit zu Podcast-Dauer von 2 zu 1 bin ich noch lange nicht. Mit genügend Erfahrung wird der Produktions-Aufwand aber überschaubar. Und wer trotzdem noch Text haben will, der wird in wohl naher Zukunft den Service der automatischen Transkription gut nutzen können. Meine automatischen Transkriptionsversuche waren bisher noch nicht so recht zufriedenstellend. Aber wegen Alexa und Co wird sich das ganz sicher bald deutlich verbessern.

Also: Wag Dich ran ans Aufnehmen von Sprache. Das geht mit jedem Smartphone. Produziere Deinen nächsten Bericht mal als Audio-File. MP3-Dateien lassen sich genauso gut verteilen, wie Word-Dokumente. Der Orginalton ist inhaltsreicher. Und die Produktion ist einfacher als ein Text!

Warum wir alle Journalisten sind – Die Kooperation der CLC mit der Reporterfabrik

Alle aktiven „Teilgeber“ der Corporate Learning Community erhalten einen kostenlosen Zugang zu allen online-Angeboten der Reporterfabrik! Die Reporterfabrik ist ein Ableger von CORRECTIV, dem ersten gemeinnützigen Recherchezentrum im deutschsprachigem Raum. Kooperation zwischen CLC und Reporterfabrik CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH – ist uns zunächst nur aufgefallen, weil uns der Einsatz für besseren Journalismus gefällt. Zitat: „Wir möchten den Weg in eine redaktionelle Weiterlesen …