Kollaboration | Merck-Kompetenzmodell

Das Merck-Kompetenzmodell

Das Verhalten von Führungskräften und Mitarbeitern ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Umsetzung unserer Unternehmensstrategie. Das Kompetenzmodell beschreibt die zentralen Verhaltensweisen, die die strategische Ausrichtung und den Unternehmenserfolg von Merck unterstützen. Die im Kompetenzmodell beschriebenen Verhaltensweisen sind daher eine wichtige Grundlage für alle Lern- und Entwicklungsaktivitäten. Insgesamt bilden sechs Kompetenzen das Merck Kompetenzmodell.

Das Kompetenzmodell von Merck

Diese Kompetenzen möchten wir in dieser Woche mit Euch diskutieren.

Es geht dabei um

Heute starten wir mit der Diskussion zur Kompetenz “Gemeinschaftlich”.

Kollaboration als Element des Merck-Kompetenzmodells

Gemeinschaftlich – Zusammenarbeit fördern

Gemeinschaftlich bedeutet, dass wir über Bereiche und Regionen hinweg zusammenarbeiten, Teamarbeit fördern sowie verschiedene Hintergründe und Kulturen respektieren. Es bedeutet auch, dass wir im Rahmen globaler Initiativen lokale Besonderheiten und Vorschriften (Gesetze) beachten.

Andere einbeziehen und im Team zusammenarbeiten

Unsere Mitarbeiter werden darin bestärkt, stetig offen für die Sichtweisen anderer zu sein und diese zu schätzen. Denn nur durch einen inklusiven Mindset können die besten Unternehmenserfolge erreicht werden. Der Aufbau und die Pflege interner und externer Netzwerke in einem globalen Kontext – unter stetigem respektvollem Umgang mit kulturellen Unterschieden – soll von jedem Mitarbeiter vorangetrieben werden. Die Kollaboration steht stetig im Vordergrund.

Dies wurde auch in der bisherigen Zusammenarbeit der Innovator Academy und Learning Germany deutlich. So wurden im Zuge des Aufbaus der Innovator Academy die Kompetenzen von Learning Germany genutzt und in das Portfolio der Innovator Academy integriert.

Auch finden gemeinsam konzeptionierte Veranstaltungen, wie „Design Thinking Workshops“ für die Belegschaft im Innovation Center statt.

Die Kooperation beider Bereiche ist ein perfektes Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Arbeiten bei Merck funktionieren kann und wir sind sehr daran interessiert, diese Kooperation weiter auszubauen.

Unsere Fragen an die Community

  • Wo liegen mögliche weitere Handlungsfelder, um die Kollaboration im Unternehmen zu stärken?
  • Wo findet bei euch Kollaboration in der Weiterbildung statt? Und wie funktioniert sie?
  • Welche Vorgehensweisen und Formate sind aus Sicht der Weiterbildung besonders die Entwicklung von Kompetenzen im Bereich Kollaboration geeignet?
  • Steffen Hebestreit

    Ich denke das persönliche Erleben von Kollaboration hilft am meisten. Mitarbeiter sollten im “echten Arbeitsleben” sehen, welche Vorteile es bringt Wissen und Meinungen zu teilen. Wir haben bei uns ein großes Changeprojekt, wo in regelmäßigen Abständen ein Marktplatz organisiert wird. Dort werden die einzelnen Teilprojekte und deren Status Quo immer wieder vorgestellt. Zu diesem Marktplatz ist jeder interessierte Mitarbeiter eingeladen und kann mit den Verantwortlichen und anderen Interessierten diskutieren. So ergeben sich immer wieder neue Blickwinkel, welche das Projekt anreichern und voran bringen.

  • Wie wäre es denn mit einer Event-Reihe, die einmal im Monat angeboten wird und offen zugänglich sind? Z.B. „Innovation Mondays“ für 1-2h und jeden ersten Montag im Monat. In diesen Events können aktuelle
    Innovationsprojekte (oder auch andere Projekte) vorgestellt werden und im Anschluss neue Ideen z.B. für die weitere Verwendung eines Produktes erarbeitet werden. So kommen die Mitarbeiter auch in den Austausch
    mit anderen Kollegen.

  • Kristina Muth

    BarCamps veranstalten wir bereits in Verbindung mit Themen, die wir im Innovation Center bearbeiten. MOOCs sind auf unserer neuen Online Plattform der Innovator Academy geplant

    • …und wie weit spielt das ESN, also EVA dabei eine Rolle?

  • Jens

    Wo liegen mögliche weitere Handlungsfelder, um die Kollaboration im Unternehmen zu stärken? Meiner Meinung nach ist die Nutzung von Social Network Tools sehr gut. Insbesondere, wenn auch Führungskräfte die Nutzung aktiv vorleben. Gleiches gilt auch mit dem Teilen von Informationen zw. Geschäftsbereichen. WOL ist ebenfalls eine tolle Unterstützung beim Kulturwandel.

    Wo findet bei euch Kollaboration in der Weiterbildung statt? Und wie funktioniert sie? Über Social Network Trainings, Events (Bar Camps, Konferenzen, etc.) aber auch in Kursen, Geschäftsbereich übergreifend gestaltet sind.

    Welche Vorgehensweisen und Formate sind aus Sicht der Weiterbildung
    besonders die Entwicklung von Kompetenzen im Bereich Kollaboration
    geeignet? WOL ist sicherlich sehr gut, aber auch Workshops oder Trainings, die Workshop-Artig aufgebaut sind. Zudem Unternehmensübergreifende Vorträge (Stream) oder Fachgespräche an denen ich freiwillig teilnehmen kann.

    • simonr.

      Ich denke auch das eine vielzahl an freiwilligen Angeboten, die Mitarbeiter motivieren kann sich mit Innovation, Networking usw. auseinanderzusetzen. Z.B. jeder der mal ein BarCamp erlebt hat, ist sich bewusst über die Kraft eines Netzwerkes und des Wissens was in einem Unternehmen steckt.

      Ich denke der Aspekt der Unternemenskultur oder des Spirits spielt hier auch eine große Rolle.

    • Laura Cezanne

      Vorleben ist das richtige Stichwort! Kollaboration funktioniert sofort, wenn Führungskräfte hier mit einem guten Beispiel voran gehen. So werden Vertrauen und Wertschätzung in der Organisation gestärkt und vorangetrieben.
      Bezüglich des zweiten Punktes habe ich noch eine Frage: Habt ihr Erfahrungen damit, wenn Trainings durch eigene Mitarbeiter (also die Fachexperten) gegeben werden? Wir denken, dass durch ein solches Konzept der kollaborative Ansatz in der Weiterbildung noch wesentlich gestärkt werden kann – egal, ob es im virtuellen Kontext oder im Zuge von Präsenzveranstaltungen ist.

      • Jens

        Hallo Laura, ja ich habe selbst einmal ein solches Konzept aufgesetzt, dass nach sieben Jahren immer noch erfolgreich läuft. Was ich dabei gelernt habe, ist tatsächlich ein positiver Effekt auf die Netzwerkbildung und ein intensiver, fachlicher Austausch. Zudem kenne ich, als Mitarbeiter, meinen Fachexperten als Ansprechpartner für Fragen.

      • Stefan Deibel

        Hallo Laura,
        da wir in unserer Branche “Technische Gebäudeausstattung” fast 90 % der Mitarbeiter aus dem handwerklich technischen Bereich haben, ist der intensive interne Austausch untereinander mit “Fachexperten” eins unserer wichtigsten Entwicklungstools.
        Ein Schwerpunkt für 2017/2018 wird der Ausbau von Workshops sein, die zum Ziel haben: Wissen und Erfahrungen zu teilen und “typische” Probleme praxisnah zu lösen oder in anderen Bereichen zu vermeiden.
        Dazu werden unsere Fachleute methodisch-didaktisch durch eine interne Trainerausbildung und die Ausbildungsverantwortlichen entsprechend qualifiziert.
        Die Kollaboration fängt bereits in traditionellen Präsenztrainings, in denen wir den Austausch forcieren. Die Erfahrung zeigt: Bei 10 Kollegen müssen die vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen nur wie Puzzleteile richtig zusammengesetzt werden, dann ergibt sich für alle 10 meistens schon ein Lösungsbild.
        Ich denke, dass dezentrale Unternehmen zukünftig mit ESN und entsprechender Medienkompetenz auch über die Fläche hinbekommen müssen. Das wäre eins unserer Langfristziele.

        • Laura Cezanne

          Hallo Stefan,
          das ist ein spannendes Konzept! Wie werden die Kollegen, die die Trainerausbildung durchlaufen und die Trainings veranstalten, ausgewählt? Gibt es hier einen Auswahlprozess?

  • Johanna Wiener

    In eurer Session gestern habt ihr von einem Video gesprochen, um Entwicklung & Lernen zu promoten. Es wäre toll, wenn ihr es uns noch zur Verfügung stellen könntet.

    • Ma Krau

      Leider ist das Video nicht freigegeben, aber gerne laden wir die Slides hoch.

  • Pingback: Stärkend | Merck-Kompetenzmodell | Corporate Learning Community()

  • Martina Pumpat

    Arbeitet Merck auch mit crowdstorming? (https://www.jovoto.com und https://openideo.com sind hier gute Beispiele, wie man eine Fragestellung/ein zu lösendes Problem in die Menge gibt und dann schrittweise gemeinsam durch den Prozess von Ideenfindung bis hin zur Lösung geht). Ein ganz besonderes Online-Collaboration Format nutzt auch http://www.plusacumen.org/corps (eine Social Impact Online Community); hier gibt es zweimal im Jahr eine sogenannte “Challenge”, bei der ca. 300 eingeladene Personen für zwei Stunden am Stück gemeinsam in Slack und per weiteren Online-Collaboration Tools an einer Fragestellung arbeiten. Ist ausgezeichnet organisiert und ein enorm inspirierendes Erlebnis. 🙂

    • Kristina Muth

      Nein bisher kennen wir die angesprochenen Tools nicht, aber wir freuen uns über Tipps & Empfehlungen und werden uns die Links anschauen – vielen Dank dafür ; )

    • simonr.

      Hallo Martina, vielleicht kannst du ja zu den Tools noch ein bisschen mehr schreiben, fände ich super spannend und wie du zu plusacumen gekommen bist?

      • Martina Pumpat

        Hi Simon, tatsächlich sozusagen “über Eck”… als Seth Godin Fan (www.plusacumen.org/courses/seth-godin’s-leadership-workshop) habe ich 2015 an einer von ihm organisierten “Leadership Challenge” teilgenommen, das war das beschriebene Slack-Format mit 500 Menschen weltweit über zwei Stunden zum Thema Leadership. Seth Godin ist Partner von Acumen, so kam ich dann auf die Online-Kurse von +Acumen (http://www.plusacumen.org/) und kann sie sehr empfehlen. Letztes Jahr hat dann +Acumen Teilnehmer der Kurse angesprochen, um eine weltweites “Corps” aufzustellen. Das tauscht sich über die Communication Plattform Mighty Networks über Social Impact Projekte aus und kann sich an den Challenges beteiligen.
        Tools: Über Acumen kommt man automatisch zu ideo (https://www.ideo.com/eu) und openideo und dann ist der Schritt über serendipity zu jovoto nicht mehr weit 🙂

    • Crowdstorming finde ich eine super Idee, kannte ich so noch
      nicht. Ich denke es ist wichtig im Anschluss danach die Ergebnisse (auch den
      Prozess dort hin und wieviel Spaß das gemacht hat) sehr gut zu präsentieren und
      am besten durch die oberste Unternehmensebene. Wenn die
      Unternehmensleitung begeistert von den Ergebnissen und dem Prozess ist, und
      ihre Mitarbeiter zur Teilnahme motiviert, hat das einen tollen Effekt.

  • Uwe Spangler

    Eine Frage die man manchmal als Gegenfrage bekommt : Ist jedwede Kollaboration gut oder gibt es auch schlechte Kollaboration? Muss es immer einen Zielvorgabe geben? Gerade im Kontext der Innovation denke ich ist Kollaboration immer positiv. Serendipity und Diversität sind schwierig zu planen. ..

    • simonr.

      Ich denke auch hier geht es sehr stark um das Ermöglichen, ähnlich wie beim Lernen. Man kann Innovation ja schlecht verordnen, aber Rahmenbedingungen hierfür schaffen. Zwei Faktoren die ich denke aber eine große Rolle spielen: 1. Umgang mit Fehlern bzw. Fehlerkultur 2. Feedbackkultur .

  • Andreas

    Haben wir auch Zugriff auf die heute gezeigten Folien?

  • Svenja Kleinz

    Vielen Dank für die gelungene Kick-Off-Veranstaltung. Mich würde interessieren wie die MitarbeiterInnen vor Ort Zugang und damit die Möglichkeit für die Kollaboration erhalten. Werden alle MitarbeiterInnen erreicht?

    • Ma Krau

      Vielen Dank 🙂 Was genau meinen Sie mit Zugang zur Kollaboration? Meinen Sie die Projekte im Innovation Center?

      • Svenja Kleinz

        Ja. Ich möchte gerne wissen, wie die MitarbeiterInnen an den Projekten im Innovation Center teilnehmen können und wie sie davon erfahren, dass es diese Projekte gibt.

        Vielen Dank schon mal im Voraus.

        • Kristina Muth

          Es gibt verschiedene Wege, wie Mitarbeiterinnen teilnehmen können an Projekten im Innovation Center:
          1) Sie reichen selbst ein Projekt ein über unsere dafür eingerichtete Plattform
          2) Sie werden aufgrund ihrer Expertise Teil (zeitlich begrenzt) eines Projektteams
          Erfahren können sie das über unsre internen Kanäle wie das Intranet oder auch den Newsletter des Innovation Centers

  • Marian Moehren

    Wenn als eines der Kollaborations-Ziele “der Aufbau und die Pflege interner und externer Netzwerke in einem globalen Kontext […] von jedem Mitarbeiter vorangetrieben werden soll”, dann denke ich dabei sofort an den Merck-Digital-Workplace “EVA”, über den sich die Mitarbeiter ja vernetzen und austauschen können. Vielleicht kann diese Plattform im Zusammenhang mit der Innovation Academy und der HR-Plattform noch verstärkt eingebunden werden? Gerade auch hinsichtlich der 70% des informellen Lernens aus dem 70-20-10-Modell. Oder wird das schon getan?

    • Ma Krau

      Das stimmt : EVA ist sicherlich eine unserer Plattformen, in der Kollaboration gelebt wird. Auch unsere EVA-Seiten (Innovation Center sowie Learning Germany) nutzen wir, um Informationen zu transportieren, aber auch um Fragen zu stellen und Wissen zu teilen.

      • Kristina Muth

        Und wir binden die EVA Seite des Innovation Centers aktiv in unsere restliche Kommunikation mit ein, z.B. werden Aktivitäten des Innovation Centers auch dort vorgestellt. Viele Inhalte unsere Newsletters linken auch direkt dorthin

        • Stefanie

          Wie kann man sich den Merck-Digital-Workplace “EVA” vorstellen? Ist das eine Plattform auf der man sich wie auf einer Social Media Seite informiert und teilnehmen/sich austauschen kann? Oder kann man sich das so vorstellen, dass dort Projekte vorgestellt werden?

          • Theresa Philipp

            Auf EVA gibt es die Möglichkeit, Räume für Teams, bestimmte Thematiken oder Projekte zu gestalten, dort Informationen zu teilen und sich in Communitys auszutauschen. Die Mitarbeiter können ihre EVA-Seite individuell einrichten und erhalten so schnell Zugriff auf die für sie relevanten Informationen.

        • Wie ist denn die Akzeptanz der Mitarbeiter? Und wie wurde sie bei Merck gesteigert? Gab es eine gewissen Eigendynamik nach der Bereitstellung des ESN, EVA?

          • Theresa Philipp

            Es ist schwierig, hier eine representative Aussage zu treffen. Aufgrund der Eigendynamik und der stetig wachsenden Zahl an Räumen und Informationen stellen wir fest, dass es teilweise schwierig ist, in der Informationsflut die relevanten Daten zu finden – dies beeinflusst dann natürlich auch die Akzeptanz und hier besteht meines Erachtens noch Entwicklungsbedarf.

          • Es gibt doch bei EVA bestimmt eine Verschlagwortung (Tagging) und wie häufig wird diese genutzt? Gab es eigentlich Schulungen zur Nutzung von EVA oder Lern-Espressi?

          • Theresa Philipp

            Bei EVA gibt es diese Funktion meines Wissens nicht. Die Mitarbeiter haben aber die Möglichkeit, die Ergebnisse nach bestimmten Kriterien zu filtern (bspw. Format / Veröffentlichungsdatum etc.).

  • Harald Schirmer

    Danke für die Vorstellung – der LernEspressi . kurz, stark, wirksam macht sicher die Runde als Begriff und evtl auch als Methode – worauf habt Ihr besonderen Wert gelegt (im Vergleich zum LearningBite oder anderen Kurzformaten)

    • Theresa Philipp

      Hallo Herr Schirmer, die Lernespressi sind ein sehr gefragtes Format in unserem Unternehmen. Dies zeigt uns, dass Mitarbeiter Interesse am eigenverantwortlichen Lernen haben, da die Lernespressi in der Freizeit stattfinden. Besonders wichtig ist es uns, den Mitarbeitern unterstützenden Input zu kompetenzerweiternden Themen zu geben und gleichzeitig Raum für Austausch und Interaktion zu schaffen. Manche Lernespressi nutzen wir auch als Teaser für unsere Präsenztrainings, aber auch um Themen zu adressieren, die uns
      wichtig sind.

      • Harald Schirmer

        klingt super können Sie ein Beispiel (oder generischen Ablauf/Inhalt teilen?

        • Theresa Philipp

          Heute läuft zum Beispiel der Lernespresso “Resilienz”. Hierzu haben wir einen externen Referenten eingeladen, um einen kurzen Input zu diesem Thema zu geben. Danach erarbeiten die Teilnehmer einzelne Themenfelder (z. B. woran merken die Teilnehmer, in welchen Situation sie resilient agieren etc.). Dies unterstützt die Reflexionsfähigkeit und deckt Felder auf, an denen die Teilnehmer arbeiten können. Medien, die wir hierzu herausgesucht haben, helfen auch nochmal, das Thema zu vertiefen.

          • Uwe Spangler

            Ist das immer f2f oder gibt es die auch online?

          • Ma Krau

            Ja, bisher immer f2f, aber es gibt Ansätze, die Inhalte zusätzlich online zur Verfügung zu stellen.

          • Harald Schirmer

            klingt super – wie lange dauert so ein Lernespresso und sind die grundsätzlich physisch (Aktivierungsformat?) (frage wegen globaler skalierbarkeit und orts-/zeitunabhängiger Beteiligung)

          • Ma Krau

            Der Lern-Espresso ist ein Präsenz-Kurzworkshop und findet in der Regel Spät-Nachmittags statt für 2 Stunden. Das heißt: kostenlos für die Mitarbeiter, dafür in der Freizeit. Wir denken im Moment darüber nach, wie wir das Format entweder auch zeitlich verändern (z.B. auch die Vormittage zu nutzen) und die Inhalte online zu stellen. Da sind wir aber noch ganz am Anfang (Datenschutz, Frage an den Anbieter ob gewollt usw.)

          • Stefan Deibel

            Ich finde den Ansatz sehr gut und habe ähnliche Formate auch schon umgesetzt. Die spannende Herausforderung, die sich häufig stellt: Dezentrale Standorte mit Anreisezeit >= Inputdauer.
            Die Themenvielfalt erlaubt mindestens wöchentliche Veranstaltungen, nur die Integration in die Arbeitsprozesse stellt eine enorme Herausforderung dar. Hier freue ich mich über die Ideen, wie man dieses Dilemma verringern kann.

          • Stefanie

            Klingt auf alle Fälle spannend. Wie begeistert ihr die Mitarbeiter für den Lernespressi und wie viele nehmen dann tatsächlich teil?

          • Ma Krau

            Da das Angebot kostenlos für die Mitarbeiter ist, haben wir eher zu viele Anmeldungen als zu wenig, daher limitieren wir sogar die Anmeldezeit quartalsweise, damit mehr Mitarbeiter Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. In der Regel sind es 13 Teilnehmer. Bisher haben jährlich ca. 40 Lern-Espressi stattgefunden.

          • Ich frage mich – und in die Runde, wie es gelingen kann, die Kurzformate (Bites, Expresso) zum Anlass für Corporate Learning zu machen. Ich erlebe sie häufig eher als individuelle Angebote, die dann auch eher input-lastig sind.

          • Martina Pumpat

            Ich meine mich zu erinnern, dass Springer mal so ein Format gestartet hat. Trick waren kurze Zeiteinheiten und ein klug gewählter Platz – nämlich eine Stelle, an der Mitarbeiter automatisch vorbeikommen (erinnerte mich an Straßenkünstler, bei denen man völlig fasziniert hängenbleibt). Und es gab noch einen Trick: Die Führungskräfte wurden ausdrücklich gebeten, als Vorbildfunktion zu diesen Veranstaltungen zu gehen und klar zu signalisieren, dass sie die Teilnahme von Mitarbeitern als positiv bewerten.

      • Genießen die Mitarbeiter diese Lernespressi ausschließlich selbständig digital oder gibt es auch blended Formate im Sinne von flipped Classroom/flipped Workshop usw. ?

  • Christoph Schlachte

    Gerne empfehle ich als Handlungsfeld ein Forum in der Organisation zu gründen, das Widersprüche und Zielkonflikte auf Basis der “Kollaboration als Element des Merck-Kompetenzmodells” besprechbar macht.

    • Ma Krau

      Vielen Dank für den Hinweis, den nehme wir gerne auf. Wir erleben Foren manchmal wenig lösungsfokussiert. Welche Erfahrungen haben Sie damit, die Mitarbeiter weg vom Problem hin zu Lösung zu bewegen?

  • Die sechs Kompetenzen in der Grafik sind leider schlecht leserlich. Könnt Ihr vielleicht ein Grafil in höherer Auflösung verlinken oder die sechs Kompetenzen hier in den Kommentaren nennen? Zusätzlich zum Link zum Innovation Center (http://www.merckgroup.com/en/innovation/innovation_center/innovation_center.html) finde ich noch das Video zur Entwicklungsgeschichte des Innovation Center auf YouTube sehr gut: https://www.youtube.com/watch?v=IbREhc33geA