Innovation | Merck-Kompetenzmodell

Der zweite Baustein des Kompetenzmodells von Merck ist “Innovation”.

Dazu erstmal ein kurzes Video zur Plattform traintoinnovate.com vom Merck Innovation Center:

Folgende Themen wollen wir dazu mit der Community diskutieren:

  • Welche Interaktionen sollten passieren, um Merck Mitarbeiter für diese Plattform zu begeistern?
  • Wie könnte die Verbindung zwischen der bestehenden Merck Learning Plattform & der Plattform der Innovator Academy optimal gestaltet werden?
  • Welche innovativen Lernkonzepte werden bei euch angewendet und wie werden diese von den Mitarbeitern angenommen? Welche Konzepte haben “Erfolg”?

Ergänzende Links zum Thema

  • Kristin Hagedorn

    “Welche Interaktionen sollten passieren, um Merck Mitarbeiter für diese Plattform zu begeistern?”
    > Wie wäre es mit einer Vorstellung der Plattform in einer ein- bis zweistündigen Veranstaltung? Eine kurze Einführung in die Möglichkeiten, die Ihre Plattform bietet, der Austausch über die Plattform sowie das direkte Beantworten von Fragen könnte meiner Ansicht nach das Interesse der Mitarbeiter steigern.

    @kristinamuth:disqus: Durch das Video zur Plattform bin ich auf den Inhalt “Design Thinking” aufmerksam geworden. Steht dieses Training nur Ihren Mitarbeitern zur Verfügung oder haben auch Externe die Möglichkeit auf Ihr Training zuzugreifen?

  • Bin evtl. schon etwas spät dran in dieser Woche, möchte mich aber dennoch noch beteiligen. Es ist ja schon einiges geschrieben worden zu diesen Fragen:
    Welche Interaktionen sollten passieren, um Merck Mitarbeiter für diese Plattform zu begeistern?
    > Wir haben einmal die gut besuchten Kaffeeküchen mit großen und auffälligen Plakaten bestückt, die auf eine Plattform hingewiesen haben. Bei dieser Gelegenheit ist unter den Mitarbeitern dann auch gleich darüber gesprochen worden. In einer weiteren Aktion wurden Äpfel in den Kaffeeküchen ausgelegt: diese waren mit der Webadresse und einem kurzen Slogan bedruckt. Und dann gab es auch schon kleine Stände vor den Kantineneingängen, an denen Werkstudenten kleine Givaways und Flyer verteilt haben.

    Welche innovativen Lernkonzepte werden bei euch angewendet und wie werden diese von den Mitarbeitern angenommen? Welche Konzepte haben “Erfolg”?
    > Gut angekommen ist beispielsweise unter Projektleitern ein organisiertes Learning Café zur Frage, wie die länderübergreifende Zusammenarbeit besser funktionieren kann. Hier gab es in kurzer Zeit viel Input und neue Ideen und zumindest einen Austausch und ein Erfahren. Der Vorteil hierbei war die relativ kurze Vorbereitungs- und Durchführungszeit, das geringe eingesetzte Budget und die Behandlung gezielter Fragen ohne Abzuschweifen.

  • simonr.


    spannendes Video von Google, in dem das Thema Peer Education / Training vorgestellt wird…

  • Stefanie

    Zu 1) Ich finde die Idee des regelmäßigen Innovationday gar nicht schlecht. Mitarbeiter sollten die Change haben ihre Innovationen zu präsentieren und gleichzeitig Feedback zu der Innovation zu bekommen. Auch hier ist die Neugier wieder gefragt. Die Mitarbeiter, die sich für das Thema interessieren werden sozusagen durch den Impuls/die Vorstellung begeistert.
    Zu 2) Für mich hängt das ja im Kontext zusammen. Daher finde ich Querverweise/Links zu Themen/Trainings/Onlinemodulen hier sehr hilfreich. Es ist doch oft so, dass man im Internet nach Antworten sucht und dann über Querverweise auf Antworten stößt.
    Zu 3) Oftmals hilft auch schon alltägliche Dinge/Schritte anders zu machen. Mal nicht den gleichen Weg zur Arbeit zu nehmen, sich mal nicht an seinen Schreibtisch setzen, sondern in den Fachbereich, nicht mit den direkten Kollegen essen gehen, sondern mit Schnittstellenpartnern usw.

  • Geniale Idee, werde ich mir merken. Wir haben einmal im Rahmen einer Veranstaltung einen Info-Stand vor den Kantineneingängen aufgestellt und Flyer durch Werkstudenten verteilen lassen. Eine zweite Idee war es, Äpfel mit dem aufgedruckten zugehörigen Logo zu versehen und diese in den Kaffeküchen auszulegen. Wurde dann aber leider nicht umgesetzt.

  • Pingback: Kollaboration | Merck-Kompetenzmodell | Corporate Learning Community()

  • Zivka Hiesgen

    Das ist wirklich eine sehr gute Art der Vermarktung!

  • Pingback: Stärkend | Merck-Kompetenzmodell | Corporate Learning Community()

  • Laura Cezanne

    Das ist wirklich eine ungewöhnliche und mutige Art, im Unternehmenskontext “Werbung” zu machen!

  • Zum Thema Begeisterung für die Plattform: Wie wäre es denn, mit tollen Plakaten für die Plattform zu werben? Die Plakate können an Hotspots auf dem Firmengelände aufgehängt werden (z.B. Kantine). So erreichen Sie auch die Mitarbeiter, die Online bzw. im Intranet nicht so viel unterwegs sind.

  • Uwe Spangler

    Successstories erzählen im Videoformat ist eine Art Mitarbeiter erstmal in Innovation hineinschnuppern zu lassen- so unter dem Motto: Schau- jeder kann was machen- Schwierigkeit ist Glaubhaftigkeit und Zugang.

  • Sonja Malter

    Es ist in der Praxis tatsächlich nicht einfach, die verschiedenen Kanäle auf der die Informationen beim Mitarbeiter ankommen, zu koordinieren. Diese Rückmeldung bekomme ich von verschiedenen Kollegen. Any ideas?

    • Martina Pumpat

      Wie wäre es mit eine “Metaseite” = eigene Seite oder Plattform, auf der die Kanäle gebündelt werden? Aber eben nicht nach Themen, sondern nach Kanälen… so etwa ” Du bist gern auf Facebook unterwegs? Dann klick mal hier.” “Twitter ist ein Teil deines Lernuniversums? Dann schau mal hier und folge…” “Ein Blick auf das Intranet ist deine erste morgendliche Aktion nach Start des Computers? Dann schau mal dort unter….”

  • Theresa Philipp

    Guten Morgen liebe Community!
    Welche innovativen Lernkonzepte werden bei euch angewendet und wie werden diese von den Mitarbeitern angenommen? Welche Konzepte haben “Erfolg”?

  • Uwe Spangler

    Eine der Fragen die mich hier beschäftigt ist ob man Plattformen überhaupt pushen sollte. Ist der Content relevant für die Mitarbeiter dann sollte der Content zum User finden nicht anderesherum (z.B. wie bei Twitter) Eine Frage wäre also, wie könnte man eine interne Filterblase bilden, damit alle Innovationsinteressierten den richtigen Inhalt bekommen? Zur Frage 2 wie man die Plattformen verbinden sollte: Sollte der User nicht einfach vom Intranet- Suche direkt dorthin gelangen, was er braucht? Sollte es nicht egal auf welcher Plattform er unterwegs ist? Oder kann er gleich alles extern suchen?

    • Kristina Muth

      Hallo Herr Spangler, vielen Dank für die Anregungen. Die Plattformen sind bereits mit unterem Intranet EVA verlinkt und man kann direkt von dort aus darauf gelangen

      • Hallo Frau Muth. Hierzu eine Rückfrage – wie einfach ist es für einen neuen Mitarbeiter, der die Plattform noch nicht kennt oder relativ neu ist, darauf zuzugreifen? Aus meiner Erfahrung ist es extrem wichtig, dass Mitarbeiter einfachen, “offensichtlichen” und schnellen Zugriff darauf haben und den Link nicht in einer Linkliste unten links (überspitzt formuliert 🙂 ) suchen müssen.

        • Kristina Muth

          Hallo Herr Eisenhut, unsere Plattform ist permanent auf der EVA Seite des Innovation Centers integriert, sodass Mitarbeiter, die sich für Innovation interessieren, automatisch darüber informiert werden.
          Darüber hinaus ist eine Schnittstelle zum HR-Seitigen MyLearning System vorbereitet, die im Anschluss auch noch aktiviert wird.

  • Martina Pumpat

    Zuerst einmal ein ganz großes Kompliment an die Umsetzung eurer Inhalte – es ist ein Vergnügen, sich das Video anzuschauen und zeigt, dass “bunt und lustig” zugleich höchst professionell sein kann 🙂
    Zur Frage nach den Interaktionen:
    a) Ich lande wieder beim Crowdstorming als Aktion, heißt: Challenges auf den verschiedenen Kanälen von Merck ausschreiben, aber Input dazu nur über die traintoinnovate Plattform möglich machen
    b) Zugang limitieren – also bewerben oder auf Empfehlung zur Plattform kommen (pull statt push). Klar machen dann nicht alle mit, aber die dabei sind, meinen es ernst.
    c) Plattform nutzen, um Querdenker für Projekte zu suchen und/oder Projekte dort zur Teilnahme ausschreiben, an denen man sich nur als Themenfremder beteiligen kann – steigert die Vernetzung der Wissensgebiete
    d) daraus ableitend Einsatz von Gamification, z.B. Aufbau von Gilden und Leaderboards für Mitarbeiter, die durch ihre innovativen Ideen und/oder guten Fragen Projekte erfolgreich nach vorn bringen.
    Die Verbindung beider Plattformen könnte erfolgen, indem die Suche nach Querdenkern/Spezialisten für bestimmte Projekte auf der Learning Platform angezeigt wird, sobald der Mitarbeiter eine entsprechende Lerneinheit auf der Learning Plattform erfolgreich beendet hat (Beispiel:”Gratulation – du hast den Online-Kurs “Kreativitätstechniken” erfolgreich abgeschlossen; in folgenden drei spannenden Projekten – Verlinkung zu trainto innovate – wird in Kürze Unterstützung zu diesem Thema gesucht. Hast du Lust, dich dort zu beteiligen?”)

    • Natalie Raeber

      Bei diesem Szenario gefällt mir auch sehr gut, dass Querdenker_innen / Teilnehmende aus anderen Themenfeldern aktiv gesucht und einbezogen werden!

    • Theresa Philipp

      Danke für die umfangreichen und interessanten Impulse. Haben Sie selbst schon Erfahrungen mit Crowdstorming gemacht?

      • Martina Pumpat

        Ja, mit +Acumen, habe ich unter “Kollaboration” beschrieben.

        • Theresa Philipp

          Vielen Dank für die ergänzenden Informationen dazu, das werden wir uns mal anschauen. Auch das Thema “Gamification” finde ich spannend – mich würde interessieren, wie dieser Ansatz bei den Mitarbeitern ankommt, speziell im Blue Collar Bereich. Gibt es dazu Erfahrungswerte?

          • Martina Pumpat

            In Deutschland tricky wg. BR (könnte nach Leistungsmessung aussehen). Daher eher Beispiele aus USA verfügbar. Mario Herger ist eine prima Quelle, er hat auch Bücher zum Thema verfasst. Hier ein Video zum Thema Gamification + Blue Collar Worker. https://youtu.be/crgJU-mpJPI . Daher ist evtl. eher die Idee der Gilden als der Leaderboards umsetzbar, wenn Kollegen sich gegenseitig als Teilgeber einer Gilde (=Gruppe von Spezialisten) nominieren können.