Ottobock am Montag

DETEKTIVARBEIT – wie finde ich heraus, was mein Unternehmen in punkto „Lernen“ braucht?

Morning Coffee Time: Wir beschäftigen uns hier die ganze Zeit mit dem Thema LERNEN – doch für welche „Berufe“ in der Zukunft lernen wir eigentlich? In einem anderen MOOC im April/Mai diesen Jahres entstand eine Liste mit den möglichen Berufen der Zukunft – lasst euch inspirieren und vor allem; führt die Liste mit euren eigenen Ideen fort!

 

Wer ist Ottobock?

Als Familienunternehmen mit fast 100-jähriger Firmengeschichte vereint Ottobock Innovationskraft und handwerkliche Tradition unter einem Dach und stellt somit völlig unterschiedliche Anforderungen an das Thema Lernen. Daher kann es keine one-size-fits-all Lösung in Bezug auf Lernen geben; nur eine Palette an Optionen wird den zukünftigen Anforderungen gerecht werden. Doch wie kann/muss diese Palette aussehen? Zur Beantwortung dieser Frage benötigen wir im ersten Schritt eine Abbildung des Status Quo – um später im zweiten Schritt die Lernstrategie für die Zukunft entsprechend zu planen. Hier kommt ihr nun ins Spiel: Wir laden euch alle herzlich dazu ein, die Ist-Analyse parallel zu uns in euren eigenen Unternehmen durchzuführen und am Ende der Woche die Ergebnisse gemeinsam zu betrachten. Und solltet ihr diesen Schritt bereits erfolgreich hinter euch gebracht haben, dann freuen wir uns auf eure Erfahrungsberichte und Ergebnisse, um daraus zu lernen. Aber bestimmt ist auch für die „Wissenden“ der ein oder andere neue Ideenschnipsel im Laufe der Woche dabei…. Lasst euch überraschen!

 

So gehen wir gemeinsam durch den Tag:

Wo stehen wir bei Ottobock und wie sind wir dahin gekommen? Natürlich haben auch wir in der Vergangenheit Bedarfserhebungen gemacht und daraus abgeleitet, was wir den Lernenden zur Verfügung stellen müssen – aber ist das noch der richtige Weg? Daher haben wir uns diesmal für einen anderen Weg entschieden: Den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, in Form von Personas (hier ein kurzer slideshare-Ausflug zu Design Thinking und Personas), welche die verschiedenen Typen von Lernenden darstellen. Und ganz nach dem Design Thinking Motto „Fail fast & early“ erwies sich bereits unsere erste Hypothese als Irrtum. Unsere Annahme, dass wir Lerntypen nach Einsatzbereich und Aufgaben clustern können (z.B. Fertigung, Verwaltung, Marketing) etc., zeigte sich bereits in den allerersten Interviews als nicht haltbar… Stattdessen mussten wir erkennen, dass Lernbedarfe und –bedürfnisse so unterschiedlich sind wie die Menschen, die wir vor uns haben!

Welche Hypothesen habt denn ihr bzgl. des Lernverhaltens und der Lernerzielgruppen in eurem Unternehmen? Stellt eure Hypothesen auf und dann begebt euch in die Detektivarbeit – gerne könnt ihr unseren Interviewleitfaden als Grundlage für Gespräche mit Mitarbeiter*innen und Führungskräften nutzen und unser Excel-Sheet für die Auswertung. Wir haben die Interviews spontan geführt, ohne große Ankündigung – und hatten durchweg positive Resonanz, da alle das Thema als sehr wichtig erachten. Bitte beachtet: Wir haben hier keinen hochwissenschaftlichen Interviewansatz, sondern haben uns mit ein paar Fragen einfach auf den Weg gemacht, um schnell erste Erkenntnisse zu sammeln. Also #mutanfall und los!

Interviewleitfaden_Lerner TEMPLATE
Ergebnisse Interview TEMPLATE
Lerner Persona – TEMPLATE
PPT aus der Live-Session

 

Unsere Fragen an die Community

  • Wie identifiziert ihr den aktuellen und zukünftigen Lernbedarf der Mitarbeiter*innen in eurem Unternehmen heute?
  • Wie wollt ihr das in der Zukunft machen?
  • Was heißt das für die Zukunft von L&D?
  • Welche Erfahrungen habt ihr bereits mit Design Thinking als Methode für L&D Themen gemacht?

Wir sind gespannt auf eure Beiträge hier, auf Twitter und auf Facebook – los geht’s!

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