Bosch am Mittwoch

Am Puls der Zeit: bildet Netzwerke!

An Tag 3 in der cl2025 Woche mit Bosch stellen wir Euch Bosch Connect, das Enterprise Social Network (ESN) von Bosch vor. Dort gibt es mittlerweile über 30.000 Communities, mehr als 10.000 davon für alle Mitarbeiter zugänglich. Doch eignet sich so ein ESN auch als Lernwerkzeug? Und wie bringt man Mitarbeiter dazu, sich einzubringen? Diesen Fragen wollen wir heute nachgehen.

Hinweis: von 15:00-16:00 Uhr findet heute ein Livesession mit Katharina Krentz (@Katha_Pe) und einer Frage-und-Antwort-Runde zu Bosch Connect und WOL@Bosch statt (Zugang über Skype for Business).

Hinweis: die Folien können auf Slideshare angesehen und in einer PDF-Version heruntergeladen werden.

 

Leitfragen zur Diskussion

Beantwortet die zwei Leitfragen unten in den Kommentaren. Markiert Eure Antworten auf Frage 1 und 2 bitte mit A1 und A2, damit wir uns in der Auswertung etwas leichter tun.


FRAGE 1: Wie eignen sich Unternehmensnetzwerke (Enterprise Social Networks, ESN) für den Wissensaustausch und das Lernen?


FRAGE 2: Was treibt Mitarbeiter an mitzumachen?


 

Weiterführende Informationen

  • Pingback: Best Practice bei BOSCH: Bildet Netzwerke! | Kluge Consulting GmbH()

  • Die “Digital Collaboration Principles” von Bosch aus der Präsentation sind es wert, dass wir uns diese mal genauer anschauen und überlegen, was sie für das Lernen bedeuten. Damit wird denke ich die Tür für modernes Lernen ganz weit geöffnet, das war mir bislang gar nicht so bewusst.

    https://www.slideshare.net/cogneon/am-puls-der-zeit-bildet-netzwerke/#5

    https://uploads.disquscdn.com/images/3542facb1539f480925a76faeed40dba9f6ae1bc4d5394973da489117c215007.jpg

    • Ellen Trude

      Ich denke, sie sind es nicht nur wert, sondern MÜSSEN betrachtet werden. Ich verweise mal auf eine alte Präsentation von mir (https://www.slideshare.net/etrude/learntec15-sociallearning), in der es auf Folien 19 / 20 u. a. darum geht, dass “Skills und Kompetenzen”, die wir am digitalen Arbeitsplatz erwarten, nicht an der Türe zum Klassenraum abgegeben werden können, um nach herkömmlicher Didaktik / Methodik zu unterrichten.
      Das bedeutet aber auch, dass ein ESN in der Betrachtung von Corporate Learning aus der Nische der “Dokumentenverwaltung” für Schulungsunterlagen, Videos etc. herausgeholt werden muss und die “Lernmöglichkeiten” über Fragen und Antworten (nach einem Seminar) ausgedehnt werden müssen.

      A1 lautet für mich: ob sich ein ESN für Wissensaustausch eignet, erübrigt sich im Grunde, da es eine der Aufgaben eines ESN im Unternehmen darstellt. Wer kennt nicht den Satz, der seit nunmehr mind. einem Jahrzehnt durch die Unternehmen getrieben wird: wenn Unternehmen X wüsste, was Unternehmen X alles wüsste – das Argument schlechthin, dass stets und beharrlich für Arbeiten im und mit dem ESN angeführt wird. Dass das ESN für Lernen genutzt wird, beweisen die Mitarbeitenden in Unternehmen, in denen es dieses gibt, fast täglich, nur ist dies nicht explizit als Lernzeit ausgewiesen – Arbeiten & Lernen halt. Dass ein “Lernszenario” im ESN möglich ist, siehe weiter unten der Kommentar von Joachim Niemeier.

      A2 Die Frage nach dem, was Mitarbeitende antreibt, ist schwer zu beantworten, da sie IMHO recht allgemein gehalten ist. Antreibt, was zu tun? Denn von Wissen ins ESN einstellen bis zu dem, was in den Bosch Principles steht (und ich wende diese ohne Ausnahme auf Lernen an), ist es schon ein weiter Weg. In meiner Wahrnehmung schließt sich der Kreis, wenn die Prinzipien digitaler Zusammenarbeit (wie diejeningen von Bosch) in einem ESN sowohl im Netzwerk als auch in den Communities erleb- und spürbar sind, ist das gemeinsame Miteinander auf der vielzitierten Augenhöhe, verbunden mit dem Erkennen der individuellen und kollektiven Vorteile, der beste denkbare Antrieb. Und das kann nahtlos auf Lernen übertragen werden. PS: als Lerncommunity Managerin selbst erlebt, die Sahnehaube meiner Tätigkeit als “Trainerin/Lernbegleiterin/Coach…”

    • Ich würde aus der Grafik gerne einen Aspekt noch einmal herauspicken, da ich ihn für zentral halte. Und zwar die Anerkennung oder auch Wertschätzung. Ohne das, ist der Rest glaube ich einfach nur eine schöne Idee, wie ein Leitbild, welches mal erarbeitet und dann in der Eingangshalle aufgehängt hat. Da ist dann auch mehr der Wunsch der Vater des Gedanken, dass dieses Einfluss auf die Unternehmenskultur hat…

      Warum engagieren sich Menschen in Netzwerken? Warum funktionieren einige Communities gut, aber die meisten eher weniger gut?

      Im Privaten funktionieren diese aus meiner Sicht besser, da man sich an einem selbst gewählten Thema, für welches man eine Leidenschaft besitzt beteiligt. Dort ist man unter “gleichgesinnten”, fühlt sich verstanden und erhält Wertschätzung durch die Community. Falls dies nicht der Fall ist, wird das Netzwerk sehr schnell wieder in sich zusammenfallen.

      Ein Blick auf private Freunde-Communities:
      Ich durfte bis jetzt in 3 Städten in Deutschland leben und bin dadurch in mind. 1-2 Whatsapp Gruppen die sich zwar aus Freunden zusammen setzen, diese haben aber oftmals ganz unterschiedliche Interessen.
      Ich habe beobachtet, dass dort die Community nur funktioniert, wenn man es schafft, mit einem Thema eine kritische Masse von sagen wir einmal 30-50% mit einem Thema, einem Beitrag anzusprechen, deren Bedürfnis / Leidenschaft in dem Augenblick zu treffen. Resonanz im System zu erzeugen ist in einer Zeit der “Reiz- und Inhaltsüberflutung” garnicht mehr so einfach… Wenn es mal passiert, folgt der Rest, wenn sich ca. 30-50% mit einbringen, einfach. Ich glaube man fühlt sich dann “sozial verpflichtet” auch zu reagieren, wenn es genügend andere getan haben.

      Wenn jemand mehrfach Beiträge für die Community leistet, aber darauf nicht reagiert wird (ein smily, LOL, oder der Gleichen reicht da zumeist schon, da unser Gehirn dann sofort anfängt Dopamin auszuschütten), wird diese Person auf Dauer sein Engagement einstellen, da die Wertschätzung fehlt. Man verfällt in einen passiven reagieren, nicht mehr aktiven agieren Modus. Eine Überflutung mit Reizen (wie auch durch zu viele offene Tätigkeiten) kann auch dazu führen.
      Wenig Wertschätzung, mehr passiv reagieren gepaart mit einer zu vollen ToDo-List ist glaube ich nicht wirklich ungewöhnlich in unserem wirtschaftlichen Kontext…

      Ich habe das Thema Wertschätzung einmal etwas am lebenden Objekt getestet (aber bitte nicht meinen Freunden erzählen! :D).
      Sagen wir es gibt 2-3 Personen die öfter Beiträge wie Links, oder Fragen teilen, und man einen davon regelmäßig wertschätzt, die anderen nicht, ist es wahrscheinlicher, dass die wertgeschätzte Person weiter Inhalte einstellen wird. Sogar öfter als zuvor. Die anderen werden dies weniger tun. So zumindest meine Beobachtung.

      Im Arbeitskontext ist es allerdings noch viel schwieriger Communities die von alleine funktionieren zu etablieren. Da die Unternehmenskultur dies entscheidend beeinflusst und viele Menschen, systembedingt, ohne Schuld durch sie selbst, Arbeit nur noch als notwendiges Übel ansehen und dadurch natürlich auch keine positiven Emotionen / Leidenschaft für die Themen im Arbeitskontext empfinden. Wenn eine Kultur vorherrschend ist, in der es um Controlling, Steuerung, Befehlsketten, Funktionieren (am besten wie eine Maschine) geht, wird das bilden von Communities, zumindest aus meiner Sicht, so gut wie unmöglich sein. Besonders dann, wenn der Austausch nicht als “Arbeit” angesehen wird, sondern als “Störung” in der möglichst effizienten (nicht effektiven!) Abarbeitung von vordefinierten Prozessen. “Was machst du da? Filmchen gucken? Mit den Kollegen chatten? Dein Leben will ich haben! Hast du nix anderes zu tun?”

      In einer solchen Kultur, die, wie ich glaube systembedingt in den meisten Firmen in Deutschland noch dominant ist, können Communities höchstens in kleinen Bereichen funktionieren, in denen eine Führungskraft seine eigene kleine Subkultur kreiert hat…

      Wie oft habe ich schon gehört “Ja, diese Chats sind doch wie Foren, das haben wir schon einmal probiert, aber keiner hat mitgemacht.” Und zumeist noch im gleichen Satz: “Ja, dieser Austausch ist ja bestimmt ganz gut, doch wie kann ich nun messen, wie sich die Kompetenzen dadurch verbessert haben, oder sehen, ob die Mitarbeiter das Video auch geguckt haben? Und wie kann ich verhindern, dass dort zu viele Privatnachrichten und Inhalte geteilt werden?”…

      Communities haben in den so ausgeprägten Kulturen auch kein wirkliches “standing”. Man macht sie halt mal “auf”, weil man gelesen hat, dass das gut für die Innovationskraft wäre. Aber eine besonders am Start so wichtige Betreuung und Hilfe der Community-Mitglieder bleibt dabei oftmals aus. “Dafür haben wir keine Ressourcen / keine Zeit…”.

      Hypothese: So klappts leider nicht mit dem Nachbern äh, aktiven Netzwerk.

      Wenn aber auch der kulturelle Rahmen solche neuen Social Collaboration Tools unterstützt, wird man erleben, was für fantastische Dynamiken in solchen unterstützenden Systemen entstehen können. Trotzdem bin ich nicht der Meinung, dass man jetzt sagen sollte: “Ok, wir müssen erst unsere Kultur verändern, um dann die digitalen Helfer zu implementieren.” Denn diese Tools dienen auch gleichzeitig als Rahmengeber, als eine Variable im System, welche Einfluss auf die Kultur hat. Man sollte sich nur den Zahn ziehen, dass man ein solches Tool einfach mal zur Verfügung stellt und dann sofort 80% Juhuuu schreien und die Option aktiv nutzen. Da man nicht vergessen sollte, dass wir Menschen Gewohnheitstiere sind und in den letzten Jahrzehnten darauf getrimmt wurden möglichst nicht selbstständig zu denken, sondern die Prozesse, wie gewohnt, bestmöglich abzuarbeiten. Mühsam muss sich das Eichhörnchen im Community-Bereich ernähren, bevor mal eine dicke Ernte ansteht… Wenn 20-30% der Belegschaft ein solches Tool annehmen würde, würde ich dies schon als gelungenen Start bezeichnen. Und das althergebrachte bauen von Prozessen, die eine Nutzung im Prinzip verpflichtend machen, hilft hier nicht mehr.
      Klar KVP darf / soll / muss man schon lange machen. Hat aber oft ja auch nicht wirklich funktioniert, da man dafür auch wieder eine Kultur des ständigen Lernens und auch Verlernens!!! benötigt… Bestes Beispiel ist hier aus meiner Sicht Lean Management. Da steckt so so viel Potenzial drin aus meiner Sicht… Doch die wenigsten haben es geschafft diese zu nutzen. Positive Beispiele sind glaube ich Festo, Porsche und Festool.
      Bei den meisten Firmen waren viele Jahre Berater im Haus, die das Thema zum fliegen bringen sollten, aber ohne sich darüber Gedanken zu machen, welcher Kultur diese Methoden bedürfen und wie die Führungskräfte dies, z.B. mittels Kata-Coaching mit zum Leben erwecken müssen…

      Essenziel erachte ich für den Start von Communities in z.B. einem ESN gute “Community Hebammen”, die die “Early Adopter” wertschätzen und ihnen die Anerkennung geben, die sie auch verdient haben.
      Vielleicht würde ein “Community Heros Award” helfen.
      Hat jemand sowas schon einmal bei sich probiert?

      • Monika Schlatter

        Nein, aber gerade kürzlich zugeschaut, wie ein Baby sich von selbst (!) auf den Weg machte, aber da keine Hebamme da war nach kurzer Zeit verstarb. Ich sehe es genau so, Tool und Mindset und Hebamme braucht es alle drei. Und vielleicht ganz einfach auch ein wenig Glück.

  • A1: ESNs können eine große Unterstützung beim Lernen sein: Hauptsächlich auch im Rahmen eines Blended Learnings, indem die Community als eine Plattform genutzt werden kann, um Informationen zu den Präsenzeinheiten zu bekommen, wichtige Unterlagen herunterzuladen und sich mit den Kollegen auszutauschen bzw. Fragen zu stellen.
    Durch die Kombination von Präsenztrainings, Online-Lerneinheiten und einem digitalen sozialen Netzwerk wird das Lernen optimiert, sodass die Inhalte des Trainings durch das Austauschen in der Community klarer werden und das Wissen nachhaltig gefestigt wird.

    A2: Mitarbeiter werden angeregt mitzumachen, da sie das ESN als Informationsquelle bzw. als eine Art „Nachschlagewerk“ für die verschiedenen Trainings nutzen können, die sie belegen. Der Austausch wie auch die Möglichkeit Unklarheiten zu den verschiedenen Themen in der Community zu klären sind dabei noch ein Plus.
    Hier ein konkretes Beispiel zu dem Einsatz eines ESN im Rahmen einer Ausbildung:
    http://www.perspektive3.de/blog/2016/09/13/social-learning-vorteile-und-herausforderungen-einer-virtuellen-community-der-ausbildung/

    • Sehr gut, aber da geht sicher noch mehr! Das ESN sollte man nicht nur als alternative Informations-, Download- und Diskussionsplattform beim Lernen sehen. Ein ESN kann sowohl zum Lernen unter formellen Bedingungen, als auch zum Lernen unter informellen Bedingungen und insbesondere als Basis für echtes soziales und kollaboratives Lernen genutzt werden.

      • Eléonore Diarra

        Richtig… und diese informellen Wege sind
        – Katalysator für Innovationen aus neu entstehenden Kooperationen
        – wichtige Motivatoren für die Beteiligten, ihren eigenen Lern- und Entwicklungsweg zu gestalten (ein Punkt zur Beantwortung von Frage 2)

      • Auf jeden Fall! Die formalen Wissensinhalte dienen im 1. Schritt hauptsächlich dazu eine Diskussion unter den Lernern anzuregen. Im Idealfall entwickelt sich daraus ein echter und nachhaltiger Austausch.

        • Angela Stotz

          M.E. kann die Rolle eines Community Managers an dieser Stelle ein Erfolgsfaktor sein. Wir haben schon des Öfteren für Lerngruppen eigene Seiten im ESN eröffnet, doch keiner hat es wirklich genutzt. Woran lag es: nachwievor erlebe ich viel Skepsis gegenüber dieser Plattform angefangen von “Wozu?” oder “hab ich keine Zeit für” oder “ich tausch mich lieber persönlich aus”. Relevanz und Nutzen sind noch nicht bei allen angekommen. Aus dieser Erfahrung glaube ich, dass es jemanden braucht, der eine Gruppe zum Austausch und gemeinsamen Lernen über ESN animiert und Impulse setzen kann. Das Gesamtkonzept aller Lerneinheiten muss stimmig sein.

          • Community Manager spielen hierbei sicher eine wichtige Rolle. Aus unserer Erfahrung sind sie dann erfolgreich, wenn sie die Aufgabe freiwillig übernehmen und nicht nur über (relevantes) theoretisches Backgroundwissen, sondern auch von der eingesetzten Technologie überzeugt sind. Sie identifizieren sich damit, haben Spaß an der Sache und können durch seine Begeisterung als Vorbild für andere agieren.

      • martinlindner

        das heißt auch: das LMS als “lernraum” radikal zumachen, alles ins ESN verlagern, und das LMS nur noch für admin, buchung & assessment verwenden. die frage hatte ich auch schon ans Bosch Traing Center: wozu um himmels willen brauchen sie die SuccessFactors Mobile App?

  • Eléonore Diarra

    Frage 1
    Wer am Puls der Zeit bleiben will – schön ausgesuchter Titel für den Tag 🙂 – sollte eine Basis (Plattform?) schaffen, in der das Potential aller Unternehmensmitglieder zur Entfaltung kommen kann. Über den Sinn einer agilen, hierarchiedurchbrechende Unternehmenskultur sind sich (fast) alle einig.
    Doch die Umsetzung in einem international ausgerichteten Konzern ist eine Kunst…! Im Prinzip fängt der Wissensaustausch und mit ihm die Innovationskraft, die aus dem Potential der Vielfalt geschöpft wird, in vielen kleinen (nicht digitalen) Programmen, die die Perspektiverweiterung und die Anbindung bisher “unterrepräsentierten” Unternehmensbevölkerungen unterstützen: Diversity management, reverse mentoring etc. Gleichzeitig entstehen in diesen Begegnung neue Lernerfahrungen, fachlich und persönlich, von denen Unternehmen und Mitarbeiter profitieren können.
    Die Nutzung einer weltweiten Plattform ist sicherlich ein wunderbarer Weg, diese Austauschprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Nur ich bin der Ansicht, dass zur Innovationskraft (wir bleiben am Puls der Zeit :)) nicht nur der Wissensaustausch wichtig ist, sondern auch die Möglichkeit, sich außerhalb der gewohnten Community-Rahmen auszutauschen. Dabei stellt sich die Frage, wie die weltweite digitale Kommunikation strukturiert wird bzw. ob die Mitarbeiter tatsächlich die Plattform nutzen, um über den Tellerrand zu schauen: außerhalb vom Team, vom Geschäftsbereich, vom Sprachraum etc… Letztendlich soll die Plattform mehr sein als eine Verlagerung der Kommunikationswege.
    Sicherlich eine spannende Aufgabe für Community-Manager!

    • Martin Geisenhainer

      Spannender Podcast, vielen Dank!

  • Bosch ist ja mit dem Thema Enterprise Social Network Bosch Connect auf IBM Connections Basis und der dazugehörigen Einführungsbegleitung (Enterprise 2.0 Adoption) schon vergleichsweise lange unterwegs. Dementsprechen gibt es insbesondere zu Community Management und der internenen Rolle des Community Managers viele Veröffentlichungen. Da im Kontext von Lern-Communities als Begleitung oder Ergänzung von Kursen die Rolle Community Manager für Weiterbildner und Trainer interessant sein könnte, hier eine kleine Zusammenstellung von Quellen:

    Einreichung zum EFQM-Preis: https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=sites&srcid=ZGVmYXVsdGRvbWFpbnxlZnFtZ3BjMjAxM3xneDoxNGE1NTBmOTlkMDUyYTFj

    Konferenzbeitrag Interner Community Manager: http://www.centrestage.de/wp-content/uploads/2015/09/Beitrag_Knowtech2014_Goehring_centrestage_Perschke_Bosch.pdf

    Community Lifecycle auf Bosch Connect: https://image.slidesharecdn.com/knowtech2014goehringperschke-141117064421-conversion-gate01/95/berufsbild-community-manager-20-638.jpg?cb=1416207303

    Infos zum Benchlearning Projekt “Internes Community Management” 2015: https://wiki.cogneon.de/Benchlearning-Projekt_2015_-_Internes_Community_Management, https://www.youtube.com/watch?v=llryZ6-v0HU, https://de.slideshare.net/cogneon/benchlearning-prsentation-internes-community-management-blp15 , https://de.slideshare.net/cogneon/benchlearning-bericht-internes-community-management-blp15

    • [Ergänzung] Hier wird als konkretes Fallbeispiel zum Lernen im Enterprise Social Network das Beispiel des Zertifizierungskurses für Community Manager bei Bosch vorgestellt: https://colearn.de/enterprise-social-networks-und-lernen-potentiale-fuer-die-betriebliche-bildung/

    • Ellen Trude

      Weitere Ergänzung, da wir hier ja über ESN & Lernen sprechen: einmal siehe unten der Hinweis von Joachim Niemeier, zum anderen einige Literaturangaben zum Kurs Community Management bei Bosch:

      Trude, E., Entwicklung von Kompetenzen für den digitalen Arbeitsplatz, in Petry, T. Digital Leadership, 2016
      Trude, E., Betriebliches Lernen im Zeitalter 4.0. Finger weg von Lehren 4.0 – neue Kompetenzen für neue Lernorte, in Siepmann, F. (Hrsg.), Jahrbuch eLearning & Wissensmanagement 2016, Siepmann Media
      Trude, E., Community Management lernen, in Richter, A. (Hrsg.), Vernetzte Organisation, De Gruyter Verlag 2014
      Trude, E., Die Zukunft der Weiterbildung – Von formaler Institution zum betrieblichen Netzwerkknoten, in eLearning Journal, 2013

      Bei Interesse kann ich auch eine Kurzfassung des Artikels aus Wirtschaft & Weiterbildung senden. Einfach melden, oder auch fragen, falls Bedarf.

      • Stefanie Döring

        Hallo Ellen, mich würde die Kurzfassung interessieren! 🙂