Die regionalen Corporate Learning Communities leben!

Die regionalen Netzwerke der Corporate Learning Community gibt es seit 2017. Damals, auf dem jährlichen Corporate Learning Camp in Frankfurt, stand wieder einmal die Frage im Raum, wie es nach dem Camp weiter geht und was man gemeinsam unternehmen könnte, bis man sich in einem Jahr wieder sieht. Vor allem, wie man den Netzwerkgedanken und den Austausch in der Community fortsetzen und stärken könnte. Im Nachgang des Camps 2017 haben sich dann einzelne Community-Mitglieder zusammengesetzt und die Gründung regionaler Netzwerke in Angriff genommen. Ohne weitere Vorgaben. Einfach einen Blogpost aufgesetzt und eine Einladung formuliert. Karlsruhe, Stuttgart, Frankfurt und Nürnberg waren, wenn ich mich richtig erinnere, die ersten. Im nächsten Schritt wurden die Posts und Aktivitäten der regionalen Netzwerke auf der Community-Website unter dem Reiter „CLCommunities“ in einer Übersicht zusammengefasst und verlinkt.

Heute sind in dieser Rubrik 14 regionale Communities aufgeführt – von Hamburg bis Augsburg (ganz frisch im Juni 2020 dazugekommen!), die Schweiz ist dabei, und eine Community trifft sich als „Online CLC“ im virtuellen Raum. Die meisten der regionalen Communities haben eine eigene Webseite verlinkt, auf der sie sich kurz vorstellen, zu geplanten Treffen einladen oder über vergangene Treffen berichten. Alle Communities arbeiten mit einem eigenen Hashtag, um auch auf Twitter oder in Blogposts sichtbar zu sein.

Nun haben sich die regionalen Communities zwar ohne Auftrag entwickelt, aber sie funktionieren natürlich nicht von selbst. Hinter jeder Community stehen ModeratorInnen, meist zwei oder drei, die die Treffen organisieren, moderieren und nachbereiten, die Gastgeber und Räume suchen, sich um Impulsgeber und Themen bemühen und schließlich um TeilnehmerInnen werben. Für alle ist das eine „ehrenamtliche“ Tätigkeit, die sie neben ihren Jobs ausfüllen, für einige ist es auch ein willkommenes Lernfeld, um neue Dinge, Themen und Formate auszuprobieren.

Um jetzt den Bogen zur aktuellen Lage zu schlagen: Die Corona-Pandemie hat natürlich auch die Arbeit in den regionalen Communities beeinflusst. Die Treffen vor Ort sind abgesagt, einige Treffen wurden in den virtuellen Raum verlagert, vieles ruht erst einmal. Das war der Anlass, um letzte Woche alle RegionalkoordinatorInnen einmal zu einem gemeinsamen Stimmungsbild einzuladen. natürlich online. Fast alle regionalen Communities waren vertreten (ich habe 16 TeilnehmerInnen gezählt!). Dafür schon mal einen ganz herzlichen Dank!

Die 90 Minuten am Freitag haben wir vor allem genutzt, um die einzelnen Communities kurz vorzustellen und über den aktuellen Stand zu berichten: Wo steht man gerade? Wie oft trifft man sich? Wie funktionieren die Treffen? Wie organisiert man sich, welche Plattformen und Kanäle nutzt man? Und wie geht man aktuell mit dem Wechsel von offline zu online um?

In den kurzen Erfahrungsberichten sind dann auch einige Stichworte gefallen, über die wir uns weiter austauschen wollen. Ganz oben steht die Frage nach dem USP der CLC und ihrer regionalen Treffen, um noch gezielter Interessenten ansprechen zu können. Warum lohnt es sich, an einem Treffen der CLC teilzunehmen? Dann habe ich mir zum Beispiel den gemeinsamen Spaziergang (“Walk‘n‘Talk”), den eine Community als Rahmen für ihre Treffen pflegt, als Formatidee notiert. Überhaupt, so ein anderer Koordinator, bilden gerade die Online-Treffen einen idealen Rahmen, um Plattformen und Tools gemeinsam auszuprobieren. Ach ja, und ein Teilnehmer merkte an, dass sie leider für die Dokumentation der regionalen Runden oft keine Zeit finden … Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass einige Communities in den letzten Wochen bereits mit neuen Formaten experimentiert haben: So laden Frankfurt und Südniedersachsen in regelmäßigen Abständen an eine virtuelle Kaffeebar ein.

Alles in allem: Die regionalen Communities leben, arrangieren sich mit der aktuellen Situation und freuen sich auf die nächsten Treffen, ob vor Ort oder im virtuellen Raum!

Natürlich hat die Runde auch Verabredungen getroffen:
– Eine eigene Telegram-Gruppe für den Austausch unter den KoordinatorInnen wurde bereits eingerichtet.
– Ein nächstes Online-Treffen nach den Sommerferien ist geplant.

Wer sich jetzt über die bestehenden regionalen Communities und ihre Aktivitäten informieren möchte, kann dies auf der Website des CLC gerne tun. Und wer Lust und Interesse hat, eine eigene Community zu gründen, weil es seine/ ihre Stadt auf der CLC-Landkarte noch nicht gibt, setzt sich bitte mit uns (z.B. jochen.robes@t-online.de) in Verbindung.

Bildquelle: Tama66 (pixabay)