Audi am Mittwoch

weiterbilden.anders@audi

Willkommen zum dritten Tag der Woche mit Audi im Corporate Learning 2025 MOOCathon, in dem wir Euch einen kleinen Einblick in den Bereich der Weiterbildung bei Audi geben und uns mit Euch austauschen wollen. Die Weiterbildung bei Audi wird immer komplexer. Die Wolke zeigt nur einen Teil der Rahmenbedingungen, in denen wir uns in der Weiterbildung bei Audi bewegen.

In unserer Live-Session heute um 13:00 Uhr (über Skype for Business) werden wir eine Auswahl von Themen, an denen wir gerade arbeiten, mit euch vertiefen und diskutieren. Gerne tauschen wir uns mit Euch auch zusätzlich in den Kommentaren am Ende diesen Blogeintrags aus. Die Themen der Livesession:

  • Lernen mit Sozialen Medien bei Audi
  • Distance Learning und virtuelle Lernwelten
  • Nutzung von externen Lernangeboten
  • Lernorte und -labs der Audi Akademie

Hinweis: die Folien können auf Slideshare angesehen und in einer PDF-Version heruntergeladen werden.

Leitfrage


Frage 1: Wie schaffen wir es, unsere Mitarbeiter in diese schnelllebigen Weiterbildungswelt mitzunehmen? Und das aus verschiedensten Blickwinkeln, wie z.B. Technik-Affinität, Zusammenarbeit von Generationen, Arbeitsraum vom Band bis zum Schreibtisch etc.


Weiterführende Informationen

Hier haben wir Euch ein paar Videos

  • zum Enterprise Social Network (ESN) Audi team,
  • zur Multimedia-Plattform Audi mediathek,
  • zur 3D-Lernumgebung TriCAT (Virtuelle Realität),
  • zum Training “CKD Kleinteileverpackung
  • zum Virtuellen Klassenzimmerzusammen gestellt
  • zum Lernportal Audi Qualifizierung.

 

 

 

 

 

Weiterführende Information

  • Pingback: MOOCathon #cl2025 – Runde 9 | Audi als Lernbegleiter in die Zukunft – GIS Practice()

  • Martina Pumpat

    Auch wenn bei Audi Arbeitszeit = Lernzeit ist, wird es vielleicht nicht von jedem Arbeitnehmenden – und auch nicht von allen Führungskräften – automatisch so gelebt. Ihr scheint ja schon Barcamps etc. zum Thema Lernen gemacht zu haben; habt ihr es auch mal mit einer Art “Tag des Lernens” versucht? Also ein halber oder ganzer (Arbeits-)Tag, der nur genau diesem Thema gewidmet ist, die verschiedenen Facetten und Möglichkeiten des Lernens bei Audi aufzeigt und den Mitarbeiter*innen die Möglichkeit bietet, überall mal reinzuschnuppern und sich in neuen Formen des Lernens auszuprobieren. Begleitet von Learning Consultants, die einfach anzusprechen sind und sich in spontanen Lerncoaching-Sessions mit den Mitarbeiter*innen hinsetzen und mit ihm/ihr schauen, wohin sich die Person entwickeln könnte und möchte und welche Möglichkeiten es dafür gibt. Inkl. Boards, auf denen sich die Mitarbeiter*innen eintragen nach Gleichgesinnten suchen können, um Lerntandems, -gruppen etc. zu suchen. Tag mitgestaltet und getragen von den eigenen Mitarbeiter*innen als Lehrende (googler to googler Prinzip).
    Als Übergang zum selbstverständlichen mobilen Lernen immer und überall braucht es vielleicht doch erst noch einen vorgegebenen Zeitrahmen für “Lernzeit”, gerade für Mitarbeiter*innen, die sich die Zeit nicht einfach nehmen (Selbstverantwortung wurde abtrainiert) oder die Lernen auch früheren Erfahrungen heraus als negativ bewerten und wieder die Lust am Lernen entdecken müssen. Auf Basis dieser offensichtlichen Erlaubnis und mit Hilfe von Lerncoaches kann hier für viele bestimmt wieder eine Tür aufgehen.
    Das ist evtl. auch eine Möglichkeit für die Produktionsmitarbeiter am Band – ein Zeitkontingent als Rahmen, das je nach Lernstoff angepasst werden kann und vor allem von den Mitarbeiter*innen selbst in der Arbeitswoche verortet wird.
    Und last but not least geht es darum, die Neugierde auf das Lernen eben wieder zu entdecken und neue Möglichkeiten an die Mitarbeiter*innen heranzutragen – das kann z.B. auf Stationen auf dem Weg zur Kantine etc. passieren, wo bereits ein paar Minuten des Ausprobierens reichen, um einen guten Eindruck und Lust auf mehr zu bekommen (wer schon mal jemanden mit VR Brille neben sich im Raum hatte, kann gar nicht anders als es selbst mal auszuprobieren ;-)).

  • Carsten Freundl

    Hallo Martin – vielen Dank für Deinen Beitrag.
    Ich gebe Dir natürlich Recht – virtuelle Klassenzimmer können immer nur eine Ergänzung sein. Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, das gerade Skype for Business für das Online-Lernen im Vergleich zu “echten” virtuellen Klassenzimmern, wie vitero oder TriCat, doch einige Nachteile hat.
    Im Vordergrund steht ja immer die Usabilty und die Möglichkeiten der intuitiven Online-Kollaboration. Gerade hier bieten die echten virtuellen Klassenzimmer doch einige Vorteile.

    • Martin Geisenhainer

      Sali Carsten
      da stimme ich Dir natürlich zu. VCs bieten Möglichkeiten, wie Abstimmungen, Unterräume, Hand heben etc. die sich prima als Unterrichtselemente einsetzen lassen. Ich erlebe nur gerade bei Mitarbeitenden, die nur selten an Webinaren teilnehmen, dass sie sich mitunter mit der Handhabung schwer tun, du sich dann weniger engagiert beteiligen, als wenn sie – vielleicht mit weniger grossem Funktionsumfang – mit einem vertrauten Werkzeug arbeiten.
      Und dreidimensionale VC, wie jenes von Tricat, das Ihr einsetzt, ist in der Tat nicht durch andere Tools ersetzbar.

    • Ich erlebe gerade in Projekten den gegenläufigen Trend. Virtuelle Klassenzimmer werden in großem Umfang durch Tools aus dem Bereich der virtuellen Zusammenarbeit abgelöst. Dazu gab es schon mal eine Diskussion hier im MOOC: http://disq.us/p/1k9x0kq

      Gerade die Usability von virtuellen Klassenzimmer ist dabei das Problem. Nicht weil die Usability von XYZ u.a. schlecht ist, Usability aus Anwendersicht wird immer bestimmt durch die Gewöhnung. Und je mehr Kollaborationstools am Arbeitsplatz die Regel werden, desto weniger sind Mitarbeitende bereit, dedizierte virtuelle Klassenzimmer zu nutzen. Das geht nach dem Motto “The Winner Takes It All”.

    • Uwe Spangler

      Ich sehe auch sehr viel unterschiedliche tolle Methoden. Für welche Themen werden denn die 3d Welten eingesetzt? Ich sehe technisches Training, Compliance und Interkulturelles Training wenn ich das alles richtig interpretiere… Wie ist da der Rücklauf der Teilnehmer? Gibt es da Korrelationen je nach unterschiedlicher Zielgruppe? Was sagen die “Hardcore Ingenieure” dazu? Und wenn man fragen darf, was kostest denn so eine Stunde 3D Training im Schnitt? (Muss kein Betrag sein, aber der Multiplikationsquotient eurer normalen E-Learning Stunde ?

      Zum Thema Videokonferenz: Sind die Trainer immer alleine, oder ist es immer Co-moderiert? Wie macht ihr technisches backup/ helpdesk etc?

  • Martin Geisenhainer

    Sehr spannend zu sehen, welche Vielfalt an Methoden und Medien Audi für die Weiterbildung seiner Mitarbeitenden einsetzt. Insbesondere was Live Online Lerneinheiten angeht, glaube ich jedoch nicht, dass Lösungen für rein virtuelle Klassenzimmer eine Zukunft haben. In vielen Organisationen wird heute bereits Skype für Business oder eine ähnliche Lösung für Kommunikation und Collaboration verwendet. Die Mitarbeitenden sind den Umgang und das Handling gewohnt und müssen sich für sporadische Lernzusammenkünfte nicht mit einem neuen Userinterface auseinandersetzen. Zudem lassen sich durch ein konvergentes System für gemeinsames Arbeiten und gemeinsames Lernen, diese beiden Seiten einer Medaille näher zusammen bringen und wir gewöhnen uns daran, beim Arbeiten zu lernen und umgekehrt.

    • Elmar Drögemeier

      Hallo Martin, Danke für deinen Beitrag! Im Wesentlichen teile ich deine Meinung und in weiten Teilen setzen wir Skype for business bei Audi auch dafür ein. Trotzdem gibt es eine Vielzahl von Lernszenarien, in denen es sich lohnt, auf die zusätzlichen didaktischen Möglichkeiten eines professionellen Virtuellen Klassenzimmers zurückzugreifen. So sehe ich wegen der unterschiedlichen Vorzüge, Platz für beide Anwendungen parallel.