DNV GL Oil & Gas – am Freitag: Abschlusssession der Themenwoche um 13 Uhr

Heute, am 16.6.2017, endet die Themenwoche mit DNV GL Oil  in einem WRAP UP in der Live Session von 13:00 – 14.00 Uhr. Gemeinsam mit dem Wochen-Gestalter Team  von DNV GL Oil & Gas werfen wir einen Blick auf die einzelnen Beiträge zu 70-20-10 Konzept. Gerade gestern sind nochmals interessante Beispiele zu den Lernaktivitäten zusammen gekommen (s. Ergebnisse)

Zugang zur Live-Session heute erhalten Sie wie immer über Skype for Business. Viel Spass in der Session heute!

Was ist in dieser Woche passiert? Hier eine Liste mit Links zur schnellen Orientierung:

Fokus Worum geht es?  Diskussion der Corporate Learning Community
Montag 70:20:10 – Eine Bestandsaufnahme zum Blogpost direkt zur Diskussion
Dienstag Fokus auf die 70 (Mini-Input und Aufgabe) zum Blogpost direkt zur Diskussion
Mittwoch Fokus auf die 20 (Mini-Input und Aufgabe) zum Blogpost direkt zur Diskussion
Donnerstag Die 70:20 Herausforderung!  (Challenge) zum Blogpost direkt zur Diskussion
  • Nicole Bergmann

    Hallo Svenja und Uwe,

    wir haben noch ein paar Fragen an euch, um unser wikibook-Kapitel zu vervollständigen:

    1. Was könnt Ihr über euer Rollenverständnis als Learning Consultants sagen – wie ist eure Definition?

    2. Ihr habt im Zusammenhang mit der Einführung und Etablierung der 70-20-10 Philosophie davon gesprochen, dass es ein Change-Management-Prozess gewesen sei. Könntet ihr hierzu noch etwas ergänzen?

    3. Wären Piloten, wie beispielsweise Barcamp-Piloten, interne WOL-Circle, eine Design Thinking CoP, MOOC denkbar?

    4. Wie sieht das konzernweite Corporate Learning in Zukunft aus? Hat sich eure Vision für 2025 schon konkretisiert?

    Wir freuen uns auf eine Antwort von euch!

    • Uwe Spangler

      Hallo zusammen,

      wie schon gesagt sind wir im Moment sehr beschäftigt. Deswegen hier ein paar Inputs:

      Lernphilosophie (ist zwar alt gebrandet aber der Inhalt ist mehr oder minder up to date.
      https://issuu.com/dnv.com/docs/dnv_learning_philosophy/12

      Unsere Lernphilosophie beschriebt die sich ändernde Rolle des Learning Consultant und was es für uns bedeutet. Unser Ziel ist es nah am Business zu sein und Prozesse und Werkzeuge für KM und Development bereitzustellen.

      2. Veränderung vom formellen zu einer weiteren Integration des Lernens im Arbeitsalltags, statt einer eigenständigen, abgekoppelten Aktivität wie im Klassenraum. Ein grosser Schwerpunkt bei der Einführung des 70:20:10 lag auf der Bewsusstmachung und dem Umdenken seitens der Mitarbeiter.

      3. Denkbar sicherlich, wir versuchen immer wieder neue Methoden zu integrieren, und es gut zu wissen was bei anderen funktioniert.

      4. Das ist eine fortlaufende Arbeit die jährlich revidiert wird und natürlich im Einklang mit Unternehmensstrategie etc. steht. Der Fokus auf 70 und 20 wird sicherlich sehr relevant bleiben, bzw. stärker werden.

      ” We will leverage ways of learning deliver business driven initiatives that support DNV GL in achieving results”.

      Wir hoffen auf gutes Gelingen.

      beste Grüsse

      Svenja + Uwe

  • Roland Pantke

    Als einer der süddeutschen Pfingsturlauber kann ich nun auch noch (gut erholt) einen Beitrag zur Diskussion aus der Mitarbeiterperspektive beitragen. Als Mitarbeiter einer technischen Serviceabteilung kann ich nun seit fast 20 Jahren meine Kollegen bei ihren Lernaktivitäten beobachten.

    Natürlich lernen die Mitarbeiter fast ausschließlich im Prozess der Arbeit und im Austausch mit ihren Kollegen. In den wenigen „Seminaren“ lernt man eigentlich kaum etwas, hauptsächlich ein paar Grundlagen. Nur diese alleine waren aber noch nie ausreichend. Sie dienen auch eher als „Nachweise“ für die „Qualifikation“ der Belegschaft, welche man bei Audits oder Behörden nachweisen muss. Den Fokus auf die 70-20 zu legen ist also absolut der richtige Weg.

    Leider sind meine Kollegen bei ihren Lernaktivitäten unterschiedlich erfolgreich, da sie unterschiedlich hohe Selbstlernkompetenz besitzen (hatte ich in der Merck-Woche auch schon mal angemerkt). Bei der flächendeckenden Erhöhung dieser Metakompetenz in der Belegschaft sehe ich die Hauptaufgabe von L&OD-Abteilungen. Ansonsten werden einige Mitarbeiter zurückfallen, welche das selbstgesteuerte Lernen nicht so gut beherrschen. Wenn dann auch noch digitale Onlinemedien als Werkzeuge genutzt werden sollen, werden wieder einige Mitarbeiter zurück bleiben – auch bei den digital natives und den sog. „Hochqualifizierten“.

    Mitarbeiter mit hoher Selbstlernkompetenz schaffen sich im Übrigen schon immer (gerade heute mit den digitalen Onlinetools) ihre eigenen Netzwerke und Lernhilfen, abseits jeglicher Beachtung von Vorgesetzten oder L&OD. Daher werden die Kompetenzunterschiede in den Belegschaften im digitalen Zeitalter eher größer werden, wenn wir nicht alle mitnehmen.