Viessmann – Der Mittwoch

Erfahrung ist der Lehrer aller Dinge (Julius Cäsar) Viessmann Academy

Wie schafft ihr es, dass Lerninhalte erlebbar werden? Diese Frage wollen wir am heutigen Mittwoch anhand zweier Beispiele thematisieren. Natürlich immer mit der Frage zum passenden Lernraum.

 

Was machen wir:

ViDays – ein Beispiel für erfahrungsbasiertes lernen für unsere Viessmann Familie

Im Zuge der Transformation wurde sich auf verschiedenen Ebenen intensiv mit dem Zweck, der Daseinsberechtigung der Firma auseinandergesetzt, eine Vision abgeleitet, Strategien entwickelt und gemeinsame Handlungsmuster definiert. Das, was jedes Mitglied der Viessmann Familie aber ausmacht sind unsere gemeinsamen Werte. Diese Werte transparent zu machen, zu erleben und zu reflektieren sind Ziele der sog. ViDays.

Jedes der 12.000 Mitglieder der Viessmann Familie – egal ob Top Management, Techniker oder Fertigungsmitarbeiter – erlebt einen Tag lang die gemeinsamen Werte. In kleinen, bunt gemischten Gruppen – über alle Hierarchien und Abteilungen hinweg – werden Werte thematisiert, reflektiert und diskutiert. Was sind Werte, welche Werte habe ich persönlich, welche sind mir besonders wichtig, wie drücken sie sich in Handlungen aus und wie beeinflussen sie meine/unsere Entscheidungen. Ein Kernbestandteil der ViDays sind World-Cafés in denen die Familienmitglieder unsere 3×3 Werte im Detail diskutieren – was bedeuten unsere sie für mich als Person, wie wäre der jeweilige Wert an meinem Arbeitsplatz idealerweise beobachtbar und – als Antithese – wie würde es aussehen, wenn wir diesen Wert komplett ignorieren würden. Zum Abschluss notieren sich die Teilnehmer die drei für sie wichtigsten Werte mit einer dazu gehörigen Aktion auf einem Holzbaustein und diskutieren diese bei einem gemeinsamen Spiel mit den anderen Teilnehmern.

Gerade durch die Kombination dieses Lernformats mit den vielen kleinen Veränderungen in der Firma (von Kommunikation, Transparenz, Kooperation, Feedbackkultur etc.) werden Werte erlebbar und somit zu einem zentralen Baustein für den Erfolg.

Das Format findet für unsere deutschsprachigen Familienmitglieder im Gästehaus Battenberg (dem Seminarturm in der Präsentation vom Montag) statt.  Außerhalb des täglichen Arbeitsumfeldes, im Grünen gelegen, mit vielen kleinen Räumen zum Breakout. Der internationale Roll-Out erfolgt in den jeweiligen Ländern in Muttersprache. Die Teilnehmerzahl liegt zwischen 50 – 75 Personen, die dann in Kleingruppen aufgeteilt werden. Einige Übungen finden im Freien statt (bei gutem Wetter). Das Abendessen wird wieder in der Großgruppe angeboten. Hier kann dann ein unmoderierter Austausch stattfinden.

 

Das Azubi Camp

Ein Training mit Camp-Atmosphäre für die Auszubildenden unserer Partner – macht Spaß und dabei fit für den Job. Die ideale Kombination aus Motivation und Information. Die Azubis erwarten bei uns innovative Lernformate, ein cooles Rahmenprogramm mit Camp-Atmosphäre und die Möglichkeit, sich mit Azubis aus anderen Betrieben und Regionen Deutschlands auszutauschen.

Das Camp dauert 3 Tage, hier gibt es das notwendige Handwerkszeug, um den Heiztechnik-Alltag zu meistern und unsere digitalen Services anzuwenden.

Das Ziel hinter dem Camp ist, dass die Azubis wichtige Kompetenzen für den Arbeitsalltag miteinander verknüpfen können. Auf der einen Seite sind das natürlich technische Kompetenzen. Damit ein Heizsystem gut funktioniert sind in der Regel die Themen “Verbrennung”, “Regelung” und “Hydraulik” wichtig. Diese Kompetenzen müssen die Azubis miteinander in Beziehung setzen können und erleben, wie ihnen unsere digitalen Services hierbei das Leben leichter machen. Neben den fachlichen Kompetenzen spielen im Handwerk die persönlichen Kompetenzen eine immer wichtigere Rolle. Das “Arbeiten als Team”, “zielgerichtete Kommunikation”, “Feedback geben” oder “die richtigen Fragen stellen” sind wichtige Fähigkeiten insbesondere auf der Baustelle.

In dem Camp werden diese Inhalte miteinander vermischt. Erlebnispädagogische Inhalte wechseln mit technischen Einheiten. Am Ende müssen die Azubis als Team typische Fehler an Anlagen erkennen und beheben. Hier können sie dann sowohl die technischen als auch die fachlichen Kompetenzen nutzen.

 

Dieses Format findet an zwei Orten statt. In unserem Infocenter werden die eher fachlichen Kompetenzen vermittelt. Hier stehen drei unserer Fachtrainer zu Verfügung und schulen in Theorie und an angeschlossenen Systemen. Für die überfachlichen Kompetenzen stehen drei weitere Trainer eines erlebnispädagogischen Dienstleisters zu Verfügung. Unser Gästehaus bietet durch seine Lage im Grünen und großen Räumlichkeiten ideale Bedingungen für Outdoorübungen oder Großgruppenübungen. Reflexionsphasen können in zweier oder dreier Gruppen perfekt durchgeführt werden.

 

Wie schafft ihr es, dass Lerninhalte erlebbar werden?

Teilt eure Erfahrungen und Anregungen gerne im Blog.