Podiumsdiskussion zum #cl2025 auf der Jahresversammlung des Stifterverbands mit Gundula Gause

Nächste Woche findet die Jahresversammlung des Stifterverbands in Frankfurt am Main statt. Der Stifterverband hat unseren Corporate Learning 2.0 MOOC vor zwei Jahren unterstützt. Im Rahmen des Programms gibt es eine Podiumsdiskussion, die von Gundula Gause moderiert wird. Diskutanten auf dem Podium werden Karl von Rohr (Mitglied Vorstand Deutsche Bank), Prof. Andreas Schlüter (Generalsekretär Stifterverband), Prof. Brigitta Wolff (Präsidentin Goethe-Uni Frankfurt) und ich sein.

Zur Vorbereitung auf die Podiumsdiskussion habe ich folgende Leitfragen erhalten:

  1. Frage 1: Die Digitalisierung macht ganz neue Formen der Wissensaufbereitung und –vermittlung möglich. Damit beschäftigen Sie sich unter anderem in dem Netzwerk Corporate Learning Community, das auch vom Stifterverband unterstützt wurde. Hier geht es vor allem um das Lernen/die Weiterbildung in Organisationen und Unternehmen. Was haben Sie in Ihrem Programm genau gemacht? Wie kann man sich die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und über 1000 Online-Teilnehmern konkret vorstellen?
  2. Frage 2: 2015 haben Sie Ihren MOOC/Online-Kurs das erste Mal durchgeführt, aktuell findet er im Jahr 2017 das zweite Mal statt. Was haben Sie aus den Erfahrungen der ersten Runde gelernt und wie hat das ihr Angebot in der jetzigen Form beeinflusst?
  3. Frage 3: Der Stifterverband nimmt als Innovationstreiber und Vermittler zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Politik eine besondere Rolle ein; glauben Sie, dass ihr Kurs und Communityansatz ein übertragbares Modell sein könnte, um diese unterschiedlichen Welten besser zu vernetzen? Was kann der Stifterverband von Ihnen lernen; wieviel Transferpotenzial sehen Sie hier?

Damit nicht nur meine Sicht oder die Sicht des CLC-Kernteams einfließt, hier der Aufruf an alle Corporate Learning 2.0 MOOC und Corporate Learning 2025 MOOCathon Teilnehmer*innen: habt Ihr Input zu den drei Fragen, die ich nach Frankfurt mitnehmen soll? Einfach unten in die Kommentare (markiert mit F1, F2, F3) schreiben!

  • Angela Stotz

    F3: Der MOOC lebt von dem bedingungslosen Teilen der eigenen “Produkte” und Ideen und vor allem auch der erlebten Hürden sowie gemachten Fehler. Durch den Austausch von Erfahrungen mit den anderen fangen die Ideen an zu wachsen und werden realer. Ein bunter Strauß an Möglichkeiten, wie man die Zukunft des Lernens gestalten kann entsteht. Diese exponentielle Dynamik im Weiterentwickeln passiert nicht, wenn man in seinem stillen Kämmerchen bleibt. Und das gilt für alle der o.g. Bereiche: Eine Haltung des Teilens einzunehmen und der Offenheit und Bereitschaft, gemeinschaftlich an Themen zu arbeiten. Dann ist das Format aus meiner Sicht übertragbar.

  • Max Gissler

    F3: wichtig wäre für mich aufzuzeigen wie wir damit die oft oder zum Teil fehlenden digitalen Kompetenzen auf allen Ebenen in einer Firma aktiv unterstützen und fördern helfen.
    Sonniger Gruss Max

  • Das Kommentarfeld hier war mir für eine Antwort “zu klein”, deswegen habe ich daraus einen Blogbeitrag gemacht:

    https://colearn.de/lessons-learned-aus-dem-corporate-learning-2-0-mooc/

  • Pingback: Lessons Learned aus dem Corporate Learning 2.0 MOOC | Corporate Learning Community()

  • Stefan Hoffmann

    F3: “glauben Sie, dass ihr Kurs und Communityansatz ein übertragbares Modell sein könnte, um diese unterschiedlichen Welten besser zu vernetzen?”
    Ich glaube, dass hier – wenn es eine ernst gemeinte und längerfristige Initiative ist – ein sehr fruchtbarer Austausch zustande kommen kann, wenn die Themenauswahl für alle 3 Parteien relevant ist.

    • simonr.

      Glaube ich auch und gerade in der Politik ist ja das Denken in Silos (Parteien, Flügeln usw.) extrem. Wäre super wenn da jeder mit jedem sein Wissen teilt, um am Ende das beste daraus zu machen.

      Und auch unter dem Gesichtspunkt der Transparenz, sehe ich da viel Potenzial.