Mein Lernziel im Corporate Learning 2025 MOOCathon

Eine Grundeigenschaft von Massive Open Online Courses (MOOCs) ist, dass sich die Teilnehmer*innen ein eigenes Lernziel stecken und damit ihre eigenen Erfolgskriterien festlegen. Das ist auch im Corporate Learning 2025 MOOCathon so!

In der Auftaktwoche vom 08.-12.05.2017 sind alle #cl2025 Teilnehmer*innen aufgerufen, sich ein Lernziel zu setzen und dazu als Kommentar auf diesen Blog-Beitrag ein paar Zeilen zu schreiben. Los geht’s!

  • Rainer Bartl

    Ich bin schon lange ein großer Fan von WOL – habe es aber (noch) nicht geschafft, an einem WOL-Circle teilzunehmen … das will ich jetzt ändern! 🙂

    Mein Ziel für den #CL2025 ist, konkrete Erfahrungen mit #WOL zu sammeln – das „Lernen erleben“. Und ich möchte auch besser verstehen, wie ich meinen Kunden diesen spannenden Ansatz nahe bringen kann – deshalb wäre ich insbesondere auch am Austausch mit jenen interessiert, die WOL in Organisationen eingeführt / begleitet haben.

    Für mich als Wissensmanager wird nämlich die Einführung & Begleitung von Enterprise Social Networks zu einem immer wichtigeren Teil meiner Arbeit: ESNs sind nicht nur die zentrale Plattform für die Digitale Zusammenarbeit, sondern auch ein idealer Katalysator für eine offenere Kommunikation und Erfahrungsaustausch. Soziales, selbst-organisiertes Lernen sehe ich als eine logische Weiterentwicklung dieser Anwendungsszenarien, in dem die Bereiche Wissensmanagement und Lernen noch weiter zusammenwachsen.

    Allerdings gibt es in Organisationen unterschiedliche Reifegrade für die Nutzung der neuen digitalen Möglichkeiten, sowohl bezüglich des „Könnens“ als auch des „Wollens“. Hier möchte ich Ansätze kennenlernen und besser verstehen, wie ich die Menschen „enablen“ kann, ohne zu viel vorzuschreiben („Push“), um der gewünschten Selbst-Organisation Raum zu geben.

    Last but not least ist es mein Ziel für den #CL2025, mein Engagement und Aktivitätsniveau bis zum Ende durchzuhalten und dem MOOC eine hohe Priorität einzuräumen. Die Themen sind mir sehr wichtig, trotzdem hatte ich bei anderen MOOCs die Erfahrung gemacht, dass sich dringende Probleme immer wieder in den Vordergrund schieben.

  • Eva

    Mein Ziel wird sich während des MOOCathon bestimmt immer mal wieder ausweiten oder Wege annehmen, die ich jetzt noch nicht erkenne. So verstehe ich auch Lernen im gesamten digitalen Umfeld – mit den Trends gehen und eigene Wege dabei immer wieder neu finden und ausbauen.

    Ein Formulierungsversuch:
    “Chancen des Austauschs kennenlernen und mein Lernumfeld ausweiten.
    Speziell hinsichtlich HR möchte ich die Lerntrends der Unternehmen kennenlernen und eigene Ideen einbringen, bzw. diskutieren. Mich interessiert vor allem die Einbindung persönlicher Lernziele, d.h. inwieweit flexible/ individuell gestaltbare Lernsysteme in den Unternehmen umgesetzt werden können – Stichwort intrinsische Motivation.”
    Ich freue mich auf den Austausch.

  • St_A_Peters

    Meine Lernziele:

    Twitter als Lernwerkzeug testen, weil ich bisher diesbezüglich eher skeptisch war.

    Neue Impulse und Denkansätze mitnehmen und vielleicht auch -geben.

    Wie kann es gelingen, das Interesse der Mitarbeiter am Teilen von Wissen zu wecken? Wie kann man sie noch mehr unterstützen, eigenverantwortlich zu lernen? Momentan erlebe ich noch verstärkt, dass erwartet wird, dass Lernmöglichkeiten vorgegeben werden. Wir haben erste gute Erfahrungen gemacht, auf MOOCs gezielt hinzuweisen. Das hat einigen zumindest die Methode bekannt gemacht und Möglichkeiten aufgezeigt. Andererseits gestaltet es sich häufig noch schwierig, solche offenen Angebote im Unternehmen einzusetzen. Hierzu bin ich auf Erfahrungen aus anderen Unternehmen gespannt.

  • Magnus Rode

    Während des Corporate Learning 2025 MOOCathons (#CL2025) möchte ich daran arbeiten, wie wir Corporate Learning in unserer Brandschutzgruppe durch den Einsatz uns bereits zur Verfügung stehender Collaboration Tools unterstützen bzw. optimieren können.

    Dabei möchte ich insbesondere das Onboarding und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter in unsere In-House Applications betrachten. Daneben interessiert es mich aber auch sehr, wie man bestehende und langjährige Mitarbeiter mit Training-on-the-Job fit machen kann für kommende Veränderungen, sowie die Collaboration im Unternehmen und beim Lernen fördern. Ich interessiere mich bereits einige Zeit für Working Out Loud (#WOL) und möchte es durch die Angebote im MOOCathon besser kennen lernen, um es auch im Konzern verbreiten zu können.
    Konkret möchte ich auch meine eigenen Schulungen für neue Tools und Funktionen sowie für Safety optimieren.

    Die uns zur Verfügung stehenden Collaboration Tools sind z.B.:
    • Enterprise Wiki auf der Basis von Atlassian Confluence
    • Office 365
    ○ OneNote Klassennotizbücher
    ○ Teams / ggf. Groups
    ○ Office 365 Video / Microsoft Stream z.B. für Screencasts
    ○ Yammer

  • Xavier Molina-Schenk

    In meinem ersten cMooc möchte ich die Dynamik erfahren, um zu verstehen,
    wie sich das breite Spektrum der “Köpfe” organisiert. Mein Leitfrage
    ist im Grunde auch, wie durchlässig selbsterklärend und attraktiv sich
    Corporate Learning auch für weniger erfahrene Lernenwillige darbieten und
    designen lässt. Auf jeden Fall eine für mich höchst interessante Sache.

  • Christin Latk

    Für mich steht auf der Lernliste: was bedeuten das alles für Trainer oder Wissens”Vermittler”? Wie muss eine “Trainerausbildung” heute eigentlich ideal aussehen, damit Lernen in Unternehmen unterstützt und gefördert wird. Und wie nennt man das dann in Zukunft am besten? Und ich suche Erfahrungen mit neuen Lernformen, insbesondere dem Lernen am Arbeitsplatz. Was funktioniert? Was gar nicht?

  • In der ganzen “new work” und “Industrie 4.0” Diskussion kommen Überlegungen hinsichtlich Bildung und insbesondere Weiterbildung kaum vor. Für mich ist es interessant zu lernen was andere bereits tun und daraus abzuleiten, was ich in meiner Funktion als Beraterin und Coach tun kann.

  • herb37

    Das Corporate-Learning ist bei mir schon lange vorbei. Mit Jahrgang 1937 fokussiere ich auf eine andere Zielgruppe. .-)
    Mit MOOCs bin ich halbwegs vertraut. Einen xMOOX habe ich selbst schon durchgeführt. Nun geht es bei mir um den Weg vom xMOOC zum cMOOC und wie begeistere ich die Älteren, dass sie sich zukünftig in diesen “Zug” setzen.
    Nebenbei bin ich an WOL interessiert.

  • MaxiGo

    Meine Lernziele:
    – WOL ausprobieren
    – Möglichkeiten (informellen) Lernens in Organisationen kennenlernen
    – Chancen und Grenzen digitaler Lernprozesse in Organisationen diskutieren

  • Ina Berlin

    Online-Lernformate im Vergleich kennenlernen – ist das wichtigste Interesse meiner Teilnahme.
    Der vergleichende Blick soll helfen in Veränderungsprozessen mithilfe von diesen Werkzeugen bedürfnisgerecht zu entscheiden: so eigenet sich vielleicht das eine Tool um Neues besser und rascher zu vermitteln (anstelle des üblchen Newsletters) oder das andere Tool, um Teams einen geschützen Raum zum Austausch aufzubauen. Ein anderes Tool ist eher langfristig geeignet um kollaborative Formen der Zusammenarbeit zu unterstützen oder um ein Monitoring der Kernkompetenzen zu unterstützen… Aber was welchen Zweck? Die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch hier nicht.

    Am Ende dieses Moocs würde ich gerne neue Lernformate nach Anwendungsmöglichkeiten sortiert haben.
    Hat noch Jemand Intesse an dieser Perspektive?
    Ina Zukrigl-Schief, Berlin

  • Alexandra Pattermann

    Ich habe schon viel über MOOCs gehört/gelesen und auch schon in meinen Trainings davon erzählt. Es wird Zeit, einen MOOC live mitzuerleben. Meine Erfahrungen und Eindrücke möchte ich nutzen um selbst einen MOOC zu konzipieren. Zudem schreibe ich gerade meine Master These an der Donau Universtät Krems zum Thema “Digital Learning – Selbstlernkompetenzen als Schlüsselqualifikation von Wissenarbeiter/innen in digitalen Lernwelten” und beleuchte unter anderem didaktische Konzepte digitaler Lernsettings und in wieweit solche Konzepte Selbstlern- und Medienkompetenz erfordern. In Bezug auf MOOCs möchte ich hier über eine Selbstbeobachtung (führen eines Lerntabebuchs auf Mahara) meine Erfahrungen und Erkenntnisse in meine Arbeit einfließen lassen. Zudem erhoffe ich mir einen guten Austausch und Wissenerwerb in den Bereichen Corporate Learning, Lernen mit neuen Medien, Kompetenzaufbau, etc. Ich freue mich auf spannende Wochen und hoffe, dass ich durchhalte 😉