Infrastruktur für den Corporate Learning 2025 MOOCathon

Hinweis: auf dieser Seite dokumentieren wir das Konzept für die Lernplattform im Corporate Learning 2025 MOOCathon. Je nach Feedback und neuen Ideen passen wir die Dokumentation kontinuierlich an.


Im Corporate Learning 2025 MOOCathon werden wir keine zentrale Lernplattform verwenden. Vielmehr folgen wir der MOOC-Idee von Stephen Downes und verwenden das offene Internet und soziale Netzwerke als Lernplattform. Gestützt wird diese Idee von den Top 200 Tools for Learning von Jane Hart, bei denen in den Top 20 auch keine klassischen Lernplattformen und LMS mehr auftauchen. Bei der Infrastruktur unterscheiden wir zwischen zentral von uns bereitgestellter und betreuter Infrastruktur und dezentral von den Lerner*innen (also Euch) erstellter und betreuter Infrastruktur.

Zentrale cl2025-Infrastruktur

  1. MOOCathon-Startseite: die zentrale Anlaufstelle für den MOOCathon ist die colearn.de/cl2025. Hier findet Ihr alle aktuellen Informationen vor und während des MOOCathons. Jede Themenwoche des MOOCathons wird eine eigene Seite mit dem Wochenablauf, den Materialien zum Download und den Arbeitsaufgaben erhalten.
  2. Anmeldung und Regelinformation: über ein Webformular können sich Teilnehmer*innen für den MOOCathon anmelden. Den dahinter liegenden Mailverteiler verwenden wir für die Regelinformationen zum MOOCathon inkl. der Wochenmails im MOOCathon.
  3. Liste und Karte der Teilnehmenden: alle angemeldeten Teilnehmenden übertragen wir in regelmäßigen Abständen in ein Google Spreadsheet und erzeugen daraus die Karte und Liste der Teilnehmenden. So könnt Ihr Überblick gewinnen, wer aus Eurer Gegend beim MOOCathon dabei ist und Euch zu Lerngruppen von ca. 2-5 Personen zusammenschließen.
  4. Diskussionsforen: für den interaktiven Austausch im MOOCathon verwenden wir hauptsächlich die Kommentarfunktion hier auf unserer Seite. Technisch verbirgt sich dahinter die Plattform Disqus, die neben geschachtelten Kommentaren auch Empfehlungen, Teilen, Sortieren und E-Mail-Erinnerungen unterstützt. Bei Disqus könnt Ihr Euch direkt oder über Facebook/Twitter/Google+ anmelden. Wer ein iPhone sein eigen nennt, kann an der Diskussion sehr bequem über die Disqus-App teilnehmen.
  5. Twitter: zum Lernen in MOOCs ist Twitter sehr geeignet. Wir fragen schon bei der Anmeldung Twitter-Nutzernamen ab und stellen diese in der Liste der Teilnehmenden bereit. Neue Beiträge und Infos werden wir während des MOOCathons unter unserem Twitter-Account @colearn_de bereitstellen. Der Hashtag für den MOOCathon ist #cl2025. Wer noch nicht auf Twitter ist, kann diese Twitter 101 oder den Blog Twitter für Einsteiger von Harald Schirmer als Einstieg verwenden.
  6. Soziale Netzwerke: die Corporate Learning Community bietet Gruppen auf Facebook, auf Google+, auf LinkedIn und auf Xing an. Diese können je nach persönlichen Vorlieben natürlich auch im MOOCathon für den Austausch genutzt werden. Wir werden die genannten Gruppen aber nicht aktiv moderieren.
  7. Live-Sessions: für die Live-Sessions in den Themenwochen verwenden wir keinen virtuellen Klassenraum (z.B. Adobe Connect), sondern Skype for Business (#Skype4B). Pro Livesession sind maximal 250 Teilnehmende möglich. Die Livesessions zeichen wir auf und stellen die Videos anschließend in unseren YouTube-Kanal. Eine Beschreibung zur Nutzung von Skype for Business finden Sie unter “An einem #cl2025 Skype for Business Meeting teilnehmen“.

Dezentrale, selbstorganisierte cl2025-Infrastruktur

  1. Selbstorganisierte Lerngruppen: in MOOCs lernt man sehr effizient, wenn man sich in der eigenen Stadt oder dem eigenen Unternehmen in einer Lerngruppe organisiert und austauscht. Hierfür empfehlen sich regelmäßige Face-2-Face-Treffen und zusätzlich eine Online-Gruppe. Hierfür können z.B. bestehende Enterprise Social Networks (ESN), Facebook Gruppen, Yammer Gruppen, WhatsApp Gruppen, Threema Gruppen, Slack Gruppen etc. verwendet werden. Für die selbstorganisierte Bildung von Lerngruppen bieten wir einen Lerngruppen-Marktplatz an. Aktive Lerngruppen können sich in unsere Lerngruppen-Liste eintragen (bitte alle Spalten ausfüllen!) und erscheinen dann auch in der cl2025-Karte.

Wenn es Fragen oder Kommentare zur Infrastruktur gibt, einfach unten in die Kommentare schreiben.

  • Pingback: Rückblick auf den Corporate Learning 2025 MOOCathon als Lernevent | Corporate Learning - Training und Wissensmanagement()

  • Pingback: Rückblick auf den Corporate Learning 2025 MOOCathon als Lernevent | Corporate Learning Community()

  • Martin Geisenhainer

    Ich finde
    diese Diskussion hier sehr spannend und absolut symptomatisch für das Thema
    dieses MOOC. Es zeigt nach meiner Erfahrung *die* Herausforderung für
    L&D heute und in den kommenden Jahren auf: wie stellen wir den Zugang zu
    Wissen, Lernen und Austausch dar? Wir treffen auf die unterschiedlichsten
    Lernbiographien und Erfahrungen, auf diverse Lern- und Medienkompetenzen und
    werden – ich las es hier schon irgendwo – uns gedanklich von einem “one
    size fits all” Szenario verabschieden müssen.

  • Pingback: My first week in #CL2025 – The Subway Connection()

  • Ich vertrete hier eine etwas andere Meinung als was ich bis jetzt gelesen habe. Die Verzettelung, das Durcheinander, die Vielfalt und Vervielfältigung der Daten, Ströme und Information sind genau, das was unsere Ära ausmachen. Genau aus diesem Grund sind information literacy, cognitive load management skills oder computational thinking so wichtig für uns und die kommende Generationen, um erfolgreich in der neuen Welt zu sein.
    Bis jetzt war (etwas plakativ) der Job der L&D Funktion die existierende Informationsströme schön zusammen zu bündeln, zu strukturieren und sogar vereinfachen, und dann als “Schulung/Modul/Übungsfal” an den Lernenden weiterzugeben.
    Heute fliessen Informationsströme so schnell und aus so vielen unterschiedlichen Ecken, dass es gar keinen Sinn mehr macht diese zu bewältigen und zu strukturieren, weil sie schon “out-of-date” sind bevor man sie ausgewertet hat. Um die obengenannten Kompetenz zu entwickeln sollten wir eher unseren Leuten beibringen: 1) wie man diese Ströme anzapfen kann genau in dem Moment wo man den Input braucht (e.g. hashtag in Twitter folgen, Firmeninterne Yammer Gruppe abonnieren), 2) wie man aus diese riesige Menge an Information etwas brauchbares lernen kann.

    Und genau diese 2 Skills konnte ich diese Woche ganz intensiv und steil üben. Ich habe 5 Registrierungen mitgemacht, habe zu viele App heruntergeladen und dann wieder gelöscht, habe falsch und dann richtig auf colearn.de gepostet, durfte ein Paar erfolgreiche Tweets publizieren…und das alles in 3 Tage, mit Risiko = 0. Klingt nach einem geschütztem Practice Lab…

    Mein Fazit: Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich das ganz alleine ohne Handbuch und Leitplanken erleben durfte, denn aus der Erfahrung lernt man so nachhaltig wie es nur geht, oder?

  • Stefan Hoffmann

    Meinen ersten Kommentar kann ich nicht finden, deshalb hier noch ein zweites Mal:

    Der Versuch, auf ein LMS zu verzichten um den MOOC “barrierefrei” zu machen ist m.E. ziemlich nach hinten losgegangen.

    Meine erste Annäherung an den MOOCathon bestand aus 10 frustrierenden Minuten in denen ich eine Homepage, einen Steckbrief und eine Lerninfrastruktur-Seite lesen musste. Ohne danach durchzublicken wo der zentrale Informationsmarktplatz ist oder wie ich dem MOOC effizient folgen kann!

    Nun soll ich mehrere Apps runterladen (alle mit unterschiedlichen Registrierungen) und auf den verschiedensten SoMe Seiten nach Diskussionsgruppen suchen…

    Das ist, mit Verlaub gesagt, nicht barrierefrei sondern ein heilloses Durcheinander.
    Simon: Dein Argument ist, in der Uni würde auch nicht zentral diskutiert stimmt, allerdings folgen die dortigen Diskussionen auf eine zentrale Vorlesung. Auch ist mir noch nicht klar, ob, wie und von wem die Ergebnisse der vielen kleinen Diskussionsgruppen konsolidiert werden sollen.

    Wenn “offene Gestaltung” eines MOOCs bedeutet, dass…
    – Suchaufwand steigt (das ist Verschwendung im Sinne von Lean)
    – Einstiegshürden aufgebaut werden (Anmeldung und Einarbeitung in x verschiedenen Tools)
    – 2-3 A4-Seiten nötig sind um erstmal die Infrastruktur zu verstehen
    – Auch nach 2 Tagen für den Einsteiger noch keine Struktur zu erkennen ist
    …dann gehe ich persönlich fest davon aus, dass dies nicht die Zukunft des Online Lernens sein wird.
    Mein Ziel als Lehrverantwortlicher ist es, den Lernenden den Zugang zum Lernstoff so einfach und attraktiv wie möglich zu machen. Das gelingt m.E. dann am besten, wenn ich Inhalt aus möglichst vielen Quellen an möglichst wenigen (einem?) zentralen Plätzen bereit stelle – und nicht die Inhalte aus einer Quelle auf möglichst viele Plätze und Plattformen verteile. Noch nie habe ich einen Lernraum so sehr vermisst wie in den letzten 2 Tagen!!

    Offenes Feedback deshalb – nachdem 2 meiner “digital Natives” im Team ebenso frustriert reagiert haben: Wenn wir hier nicht eine Woche thematisch bestreiten würden, hätte jeder von uns den MOOCathon genervt nach spätestens 2-5 Minuten verlassen.

    • Hallo Stefan, das tut mir leid, dass sich der Einstieg bei Dir/Euch so schwierig gestaltet. Eigentlich kann man es sich recht leicht machen: es gibt mit https://colearn.de/cl2025 eine zentrale Einstiegsseite. Von dort sind zehn weitere Seiten verlinkt, die in den zehn Themenwochen freigeschaltet werden. Alle Infos, die man für die jeweilige Woche braucht, sind auf der Wochenseite verlinkt. An allen Seiten kann man unten direkt diskutieren, wofür man einen Login auf disqus braucht (aber keine App). Da mehrere Personen mit der disqus-Registrierung Schwierigkeiten hatten, werden wir das vor der Merck-Woche nächste Woche nochmal diskutieren.

      Es geht also im Kern im MOOC um 11 Seiten inkl. Kommentarbereich. Alle anderen Dienste wie Facebook & Co. sind optional. Apps braucht Ihr gar keine. Ich empfehle Euch, einfach mal so einfach einzusteigen und tiefer nur dann einzusteigen, wenn Ihr Gefallen an der Komplexität des vernetzten und manchmal auf den ersten Blick chaotisch wirkendem Web findet.

      • Hallo Simon, die Seite https://colearn.de/cl2025/ könnte man doch aus Info-Sicht drastisch reduzieren und damit den Zugang wesentlich einfacher machen.

        Wie Du geschrieben hat, als zentrale Einstiegsseite anlegen, nur mit den Links auf die 10 Themenwochen, die aktuelle Woche jeweils (“händisch”) hervorgehoben. Darüber ggf. eine kurze Info zur Orientierung für diejenigen, welche zum ersten mal auf der Seite sind und dann darunter maximal zwei aktuellen Hinweise, die jetzt auf der Seite ganz unten stehen (auch um das scrollen weitgehend zu vermeiden). Unter den Themenwochen dann als “weitere Informationen” eine Linkliste mit den ganzen Informationen rund um die Quick-Links, Save-the-Dates usw.

        Damit wäre dann deutlich, dass man mit einem Klick auf die Themenseite der Woche und mit dem zweiten Klick auf den Inhalt bzw. die Interaktionsmöglichkeiten kommt. Damit könnte der Fokus auf das Wesentliche reduziert werden, was der Mehrzahl der Teilnehmenden beim “einfach einsteigen” sicher helfen würde.

    • Uwe Spangler

      Ich bin jetzt mal ein wenig sarkastisch, aber mit “konstruktivem Hintergrund”: Ist das nicht ein wenig so, wie wir Information in mittleren und grossen Unternehmen auch erhalten? (Stichwort: the overwhelmed learner http://www.talentthinktank.com/modern-lawyer-learner/ ) Jemand hat sich eine Struktur überlegt- und manche haben Schwierigkeiten das zu verstehen. Unser Job als L&Dler ist ja gerade die Komplexitätsreduktion- also lasst uns das hier gemeinsam als Herausforderung annehmen ;-))

      Ich bin auf jeden Fall positiv gestimmt, dass diese Reise wieder Wert hat, auch wenn der erste Kilometer nicht einfach und ungewohnt ist.

      Ich habe auch von gestern auf heute einige Verbesserungspunkte gesehen und gestehe, dass ich auch manchmal ein wenig in der Information verloren war, v.a. weil es jetzt Kommentare im Blog und auf Disqs gibt (nachdem Disqs gestern eine Zeitlang nicht erreichbar war). Daneben find ich die Ebenen der Blogposts nicht gleich- ein Übersichtspost der Woche und ein “persönliches Lernstatement eines Teilnehmers” ist etwas unterschiedliches und sollte anders getaggt/ kategorisiert werden.

      Daneben ist ein cMooc eben auch ein wenig konfus- eben genauso wie Erfahrungswissen produziert wird- da kann man noch so viel planen. Wilkommen in der VUCA Welt 😉

      Ich würde auch vorschlagen eine visuelle Übersichtsseite zu gestalten- dann ist es sicher einfacher- vielen Dank auf jeden Fall an die Orga!!

  • Beate

    Hallo zusammen, in der ersten Live Session wurde erwähnt, dass es diese auch als Podcasts geben soll. Habe ich gleich mal abonniert. 😉 Finde es eine sehr gute Idee, da ich ein großer Podcast Fan bin und das Format täglich nutze, um mich auf dem Laufenden zu halten und neue Themen zu entdecken.

    • Ja, den Podcast findest Du unter https://colearn.de/podcast – die Livesession von Montag ist schon verfügbar. Im iTunes-Verzeichnis ist der Podcast eingereicht, aber von Apple noch nicht freigegeben.

  • Wir hatten in der Vorbereitung leider keine Zeit für Plugin-Tests. Mit Disqus gab es schon (gute) Erfahrungen …

    • Monika Schlatter

      Meldet Euch, wenn Ihr mal Bedarf an Plugins und dazugehöriges Testen habt. Dafür kann ich jetzt Disqus testen 🙂

  • Matthias Görtz

    Hallo Simon / CL2025-Team,

    ich habe mich gefreut Eure Initiative zum Thema Learning & Development in the Digital Age zu sehen. Ich denke es bewegt nicht nur mich schon seit langem, sondern auch aktuell quasi jeden Practicioner und jedes Unternehmen, das das Thema Mitarbeiterentwicklung ernst nimmt. Ich kann auch die Intention nachvollziehen, im “Downes-Spirit” möglichst offen zu agieren und den MOOC auf quasi alle offen verfügbaren Ressourcen zu verlagern und sowohl dem Lerner/Teilnehmer die Selbststeuerung als auch den Beitragenden möglichst viel Freiheit zu gewähren.

    Drei Sachen sind dabei m.E. aber kritisch und potenzielle Hürden:

    1. Technische Nutzungsbarrieren: So digital wir alle auch sind – nicht alle unsere Organisationen sind es. Geschätzt 60% der vermutlich für diesen MOOC relevanten Online-Plattformen werden aktuell noch von meiner IT geblockt. Von “ubiquitous access/learning” bleibt dann leider nicht viel übrig. Und da ich die IT-Welten vieler Mitstreiter im deutschsprachigen Raum gut kenne, vermute ich, dass das kein Randphänomen sein wird.

    2. Vermischung von privaten und beruflichen “Identitäten”: auch wenn der ganzheitliche Blick auf den User/Lerner/Beitragenden sicher wünschenswert ist, zeigt meine Erfahrung, dass viele zwischen der beruflichen Nutzung (LinkedIn, Xing, etc.) und der privaten Nutzung (Facebook, Instagram, etc.) eine wichtige Trennung vornehmen. Bei den von Euch angedachten Websites ist das nicht immer möglich und könnte den User hinsichtlich seiner Beiträge in Fragen zu Vertraulichkeit, Offenheit und Meinung verunsichern.

    3. Überforderung bzw. zeitlicher Aufwand: Andreas Wittke nannte cMOOCs potenziell elitär (s.o.). So weit würde ich zwar nicht gehen, es bringt mich aber auf einen ganz wichtigen Punkt. Zum einen sind auch Praktiker und Gleichgesinnte nicht gleich “literate” – d.h. selbst für erfahrene digitale Lerner kann die Verteilung unterschiedlicher Inhalte und Interaktionen auf verschiedene Plattformen einen kognitiven Overload bedeuten. Zum anderen sollten wir uns stets Offenheit auch im Sinne von Chancengleichheit auf die Fahnen schreiben. Sprich: gerade für User, die bisher wenig Erfahrung mit offenen Lernformaten und den von Euch angedachten Plattformen haben, sollten wir Angebote kreieren, in den wir “richtungsweisend” sind, also Struktur und Orientierung geben. Das steigert Qualität, Akzeptanz, Lernerfolg und Effizienz (auch im Sinne der zeitlichen Aufwands für die meist doch so gestressten Manager/Lerner). Das ist eigentlich auch schon ein Teil der Diskussion um die Rolle von L&D in the Digital Age – denn in unserem gerade intern entwickelten Selbstverständnis spielt genau das eine zentrale Rolle. (geht hier aber sicher zu weit ;))

    Hürden sind da um übersprungen zu werden. Insofern sind die Punkte ja keine “Showstopper” – hoffentlich aber hilfreiche Anmerkungen, die noch Berücksichtigung beim weiteren Design des Kurses finden. Eine zentrale MOOC-Plattform, die die wichtigsten Inhalte und Beiträge strukturiert und eine Guidance-Rolle einnimmt, fände ich also wünschenswert. So oder so werde ich aber versuchen so gut es mir möglich ist teilzunehmen und freue mich auf den Diskurs!

    • Beate

      Hallo zusammen,

      ich kämpfe gerade mit ähnlichen Problemen wie Matthias sie angesprochen hat. Bei uns in der Firma ist so gut wie alles gesperrt, auch die CL2025 Emails landen gerne immer wieder im Spamfilter.

      Mit meinem privaten Google Konto komme ich nun zwar ein bisschen weiter und kann hier mitreden. Aber da ich die genannten Tools / sozialen Netzwerke bisher nicht genutzt habe, fehlt mir die noch die Orientierung und Übung.

      Das mit der Teilnehmerliste über Google Spreadsheet hat leider nicht funktioniert – habe nur Lesezugriff… Hat jemand einen Tipp für mich?

      Danke & viele Grüße!

      • Hi Beate, Google Einstellungen prüfe ich nochmal. Welche “Tools” gehen bei Dir noch nicht? Gruß, Simon

        • Beate

          Hi Simon, habe gerade Bearbeitungszugriff für die TN Liste angefordert. Hoffe, es klappt darüber… Bezüglich der anderen Tools habe ich mich wahrscheinlich missverständlich ausgedrückt. Ich kenne mich zB mit Facebook und Twitter nicht aus und habe bisher keinen Account. Es fällt mir momentan noch schwer einzuschätzen, welchen Kanal ich während des MOOC sinnvoll nutzen kann für einen Austausch. Bzw. mit welchem kann ich schnell “durchstarten” und komme gut klar. Wenn du dazu Tipps / Erfahrungwerte hast, immer gerne. 🙂

  • Andreas Wittke

    Mooin #CL2025 Maker 😉

    als mooin Erfinder und MOOCmaker will ich auch ganz kurz meine 5 Cents schreiben. Zuallererst ein fettes Lob, wir Lübecker finden Eure Idee den zweiten CL MOOC ins offene Netz zu stellen fantastisch. Man muss so etwas ausprobieren und ich kann aus zwei Jahren MOOCmaking nur sagen, es wird was anderes passieren, als ihr erwartet und es wird sicherlich positiv sein 🙂 Machen ist immer besser als schnacken.

    Ich persönlich bin kein Fan von cMOOCs, da sie mir zu elitär sind. cMOOcs sind meiner Meinung nur für Leute geeignet, die sich auskennen und sich nicht im Netz verlieren. Wer eine Community hat, die so professionell ist sollte dankbar sein und einen cMOOC veranstalten. Daher ist es für Euch wahrscheinlich genau richtig, denn man spricht Multiplikatoren an, mit einem komplexen didaktischem Konzept.

    Eine Plattform wie mooin hat dagegen andere Vorteile. Wir können automatisiert Badges vergeben, da wir etwas messen können. Wir haben weder mit GoogleMaps noch mit Teilnehmerlisten Probleme und können Lernfortschritte visualisieren. mooin könnte gar nicht den cMOOC Weg gehen, da es dann komplexer wird und wir würden zig mal das Rad das zweite Mal erfinden und mooin würde den Fehler aller LMS machen, es wird immer komplexer für Teilbereiche. Es gibt kein One Size fits all mehr im E-Learning.

    Ich wünsche Euch alles Gute mit dem #CL2025 MOOC und es liest sich richtig spannend, was ihr das veranstaltet und bei der Zielgruppe, wird immer was gutes rauskommen.

    Grüße aus dem Norden
    Andreas

    • Danke für das Lob, das freut uns 🙂 Ich weiss nicht, ob “elitär” für cMOOCs das richtige Attribut ist. Das ist einfach der Weg, wie wir seit Anbeginn des Netzes über IRC, Blogs, Wikis, Podcasts, Vlogs etc. mit und voneinander lernen. Ich empfinde die xMOOC-Plattformen eher als Versuch der “alten Lernwelt”, ein innovatives Thema zu übernehmen und in die eigenen Denkschemata zu pressen. Dabei geht dann aber meines Empfindens nach auch viel von der eigentlichen 2.0-Idee kaputt.

  • Matthias Faller

    Kann man an den Livesession auch teilnehmen, wenn im eigenen Unternehmen Skyp4B nicht verwendet wird?

    • Ja klar. Zur Teilnahme gibt es ein Web Client, für den braucht man keinen Login.

  • Ich habe mir gerade nochmal den Evaluationsbericht zu unserem Management 2.0 MOOC 2013 durchgelesen (https://www.sowi.uni-kl.de/fileadmin/fernstudien/Publikationen/Evaluationsbericht_Management-MOOC20.pdf). Dort sind die ursprünglichen Quellen zu MOOCs von Siemens/Downes (2008) zitiert, die als MOOC-Infrastruktur das dezentral organisierte Internet empfehlen. Danach denken wir hier also schon in die richtige Richtung.

    • Uwe Spangler
      • Ja, wir wollen mit dem cl2025 genau zu den cMOOC-Wurzeln von Steven und George (2008) zurück. Siehe dazu auch: http://www.downes.ca/cgi-bin/page.cgi?post=66145 – der Videotipp ist sehr gut, den greife ich heute gleich in meinem Blog zu Lerngruppen auf Basis von WOL-Circle im MOOCathon auf.

  • Sibylle

    Denke, dass die angedachte Vielzahl an nutzbaren Plattformen eher zur Verzettelung und relativen Ineffizienz führt.

    Effiziente Diskussion und Zusammenarbeit setzt Transparenz über den aktuellen Stand voraus. Ein gutes, übersichtliches System sollte für die hauptsächliche Information und vor allem Diskussion genügen, sonst sind Doppelarbeiten vorprogrammiert. Für enge regionale Arbeitsgruppen könnten natürlich z.B. Facebook-Gruppen oder XING-Gruppen vorteilhaft sein. Aber deren Ergebnisse sollten dann kurz und bündig für das Hauptsystem zugänglich bzw. übertragen sein, weil man sich auf den Stand im Hauptsystem verlassen können sollte.

    Habe sehr gern beim CL 2.0-MOOC mitgearbeitet und fand die Moodle-Plattform mooin von oncampus/FH Lübeck eigentlich sehr geeignet. Ihre wiederholte Nutzung war meines Wissens ja auch noch im Januar angedacht. Ich denke, dass dieses unkomplizierte System auch ganz wesentlich zur Akzeptanz und zum Erfolg des MOOCs beigetragen hat. Man kann nicht automatisch voraussetzen, dass alle am Thema sehr interessierten Teilnehmenden gewillt sind, sich gleichzeitig auf so vielen verschiedenen Plattformen vertieft auszutauschen. Für den inhaltlichen Output sollte die Technologie als Letztes ein Hindernis sein.

    Gruß
    Sibylle

    • Simon Dückert

      Nein, mooin war für den MOOCathon bisher nicht angedacht, weil wir tatsächlich mal einen MOOC im offenen, weiten Internet machen wollen, so wie das von Downes et.al. für cMOOCs angedacht war. Aber die Bedenken der Fragmentierung sind natürlich bei uns jetzt auch schon öfter aufgeschlagen. Für mich ist die Frage, in wie weit die Parallele zur Universität greift. Dort waren auch viele Hundert Student*innen in einem Kurs, die Lerngruppen (in Bibliothek, Studentenwohnheim & Co.) waren aber immer klein (5-7). Austausch zwischen den Gruppen gab es dann vor dem Hörsaal, in der Mensa etc. Passt diese Übertragung nicht auch für die virtuelle Interaktion in einem MOOC?

      Worüber wir seit heute nachdenken ist, statt dem Kommentarsystem hier im Blog auf eine Plattform wie Disqus (http://disqus.com) für den Diskurs zu setzen. Das hätte den Vorteil, dass es dafür Apps gibt und die Usability der Diskussion deutlich besser ist, als im Blog. Was denkt Ihr dazu?

      • Sibylle

        Theoretisch wohl ja, wenn man so viel Zeit hätte, wie zu Unizeiten. Als Arbeitsaufwand für den MOOC sind meines Wissens allerdings nur 4 Stunden wöchentlich geschätzt. Und man muss viel lesen und schreiben, was sich an der Uni schnell nebenher beim Essen kommunizierte. Deshalb muss der Kommunikationsprozess um so effizienter gestaltet sein,

        • So hatte ich das auch gar nicht gemeint. Ich wollte eher sagen, dass man auch in der Uni nicht alle Diskussion zu jeder Vorlesung mitbekommen hat. Und ich glaube, das wäre auch gar nicht sinnvoll. Ich stelle mir das eher vor, wie bei einem Barcamp. Man hat ein gemeinsames Programm, geht dann in kleinere Gruppen (im Barcamp Sessions, im MOOC Lerngruppen) auseinander und trägt dann an einer zentralen Stelle die Ergebnisse/Erkenntnisse wieder zusammen.

  • Hallo Simon,
    nach zwei durchgeführten MOOCs kann ich Deinen Ansatz sehr begrüßen.
    2013 hatten wir den vhsMOOC auch auf einer WP-Installation durchgeführt und alles weitere über Hangouts, Facebook und YouTube organisiert.
    Die Foren in den LMSs sind derart uninspirierend, dass ich hier schon lange den Knackpunkt für die weitere Entwicklung sehe. Im ichMOOC war dies auch die größte Hürde für Kommunikation.

    Und richtig finde ich auch, dass man als Gastgeber nicht jedes Gespräch verfolgen muss. Die unterschiedlichen Communities werden sich schon selbst organisieren, solange genügend Energie vorhanden ist. Wenn nicht, macht es auch keinen Sinn ein totes Pferd zu reiten.
    Ich freue mich auf den neuen MOOC.

    Gruß
    Joachim

    Kleine Werbung von mir noch: Der MOOC Leuchtfeuer 4.0 – Arbeit 4.0 trifft Bildung 4.0″ wird am 19.4.17 auf moin starten 😉

    • Habe gestern mit Jochen und Karlheinz nocheinmal darüber gesprochen. Wir erproben jetzt mal “Disqus” als Kommentar-Plattform hier im Blog. Damit wären im MOOCathon auch so Dinge wie Kommentare liken und Diskussionen liken und Diskussionen folgen möglich (was ich für essentiell halte). Zusätzlich gibt es auf iOS eine schöne mobile App zu Disqus (https://itunes.apple.com/de/app/disqus/id1006908426).

      • Monika Schlatter

        Warum ein externer Dienst und kein WP plugin für die Diskussion- halt ohne app? Teile die Meinung, dass man nicht jeder Diskussion in jedem social network folgen muss (ich behaupte mal, dass sobald etwas online ist ein FOMO (fear of missing out) Reflex entsteht), aber bin trotzdem kritisch, zuviele Tools zu nutzen. Finde es aber ganz toll, keine Mooc-Plattform oder LMS zu brauchen, sehr spannend!

  • Sehr spannend, ich hatte schon mit viel Freude am Corporate Learning 2.0 MOOC teilgenommen und werde natürlich auch den #cl2025 interessiert verfolgen.

    Falls ihr Unterstützung braucht oder bestimmte Komponenten doch zusammenfassen wollt, stehen wir mit der openSAP-Plattform jederzeit gerne zur Verfügung. Anmeldeprozess, Landing-Page, Diskussionsforen, selbstorganisierte Lerngruppen und flexible Strukturierung der Lerninhalte/-wochen sind hier bestens integriert. Die zugrundeliegende Software kommt, wie ihr ja wisst, vom Hasso-Plattner-Institut und ist von mehreren Millionen Kursteilnehmern seit Jahren in der Anwendung bestens erprobt.

    Insbesondere Challenges (als Einzel- oder Team-Peer-Assessment realisiert) sollten in einem Corporate 2025 MOOCathon nicht fehlen.

    Beste Grüße
    Clemens

  • Pingback: Infrastruktur für den Corporate Learning 2025 MOOCathon #cl2025 | weiterbildungsblog()

  • Jochen Robes

    Ja, an der Vielzahl der möglichen Plattformen hängen noch ein paar Fragen.

    – Welche Plattformen wollen wir aktiv betreuen und nutzen? Einige wie Twitter sind schon genannt, aber vielleicht schauen wir auf andere nur aus dem Augenwinkel.
    – Wie können wir das Networking & Community-Building unterstützen, wenn die Teilnehmenden nur in Teilbereichen aktiv sind?
    – Dann das “inhaltliche Zusammenführen”, das Herwig angesprochen hat. Die “alten” cMOOCs haben da viel aggregiert und mit täglichen/ wöchentlichen Newslettern gearbeitet …

    Aber alles ist lösbar 😉

    Viele Grüße
    Jochen

  • Hallo Simon,

    danke für die Übersicht – hilft gut bei der Orientierung!

    Euer Ansatz, alles über freie Werkzeuge anzubieten finde ich großartig. Etwas Sorgen machen wir die Vielzahl von Plattformen für die Diskussionen während der Wochen:
    Könnte es da Doppelgleisigkeiten in den Threads auf FB, G+, Xng und LIn geben? Reicht da der Hashtag um alle Beiträge leicht und schnell zu finden?

    Habt ihr da schon Ideen, ob und wie ihr diese Diskussionen “zusammenhalten” wollt? Oder hätte jemand Empfehlungen wie Lerner mit all den Plattformen selbst den Überblick leicht behalten können?

    Freu mich schon auf den MOOCathon!

    Liebe Grüße
    Herwig

    • Simon Dückert

      Ja, die Bemerkung kam in der Facebook-Gruppe auch schon 🙂 Ich sehe das halt wie in einer Universität, da wir auch in Mensa, Bibliothek und Studentenwohnheim diskutiert und man hat keine Chance alles mitzubekommen … mal sehen, vielleicht lassen wir uns noch eine Aggregationsebene einfallen.

    • Matthias Faller

      Ich gehe davon aus, dass sich gute Beiträge verbeiten werden.

      Die Diskussion sollte dort stattfinden, wo die Leute schon sind und nicht in in noch einer proprietären Plattfrom. Schöner Test, um später sagen zu können, ob ein Mooc ohne technische Anfangshürde – eine Mooc Plattfrom – machbar ist.