Corporate Learning Community Region Frankfurt #CLC069, 3. Treffen am 18. Juni 2018

Bevor alles im großen Sommerferien-Loch verschwindet, hier noch unsere protokollarischen Zeilen aus Frankfurt: Am 18. Juni hatten sich wieder rund 20 Corporate Learning-Interessierte aus der Region zusammengefunden. Dieses Mal war die Deutsche Bank die Gastgeberin (noch einmal einen herzlichen Dank an Heike Pilkowski und ihr Team!) und auf unserer Agenda stand nichts Geringeres als die „Digitale Transformation“ und ihre Bedeutung für Learning & Development.

Über Xing hatte sich wieder eine bunte Mischung aus Teilnehmer*innen, die auch die beiden ersten #clc069-Treffen besucht hatten, sowie #clc069-Neulingen zusammengefunden. Also starteten wir mit einer kleinen Vernetzungs-Übung.

Da unser Impulsreferent kurzfristig ausfiel, sind wir anschließend direkt zum Gallery Walk gewechselt: Wir hatten dafür fünf Fragestellungen zur Digitalisierung ausgewählt, diese auf einzelne Flipcharts geschrieben und in kleinen Gruppen diskutiert. Die Gruppen konnten ihre Stichworte auf den Flipcharts festhalten, bevor sie zur nächsten Station wechselten. So entstanden interessante Stichwortsammlungen. Die Fragen, die wir diskutierten, lauteten zum Beispiel: “Was bedeutet digitale Transformation – für die Organisation, die Mitarbeitenden und uns als L&D?”  Und: „Was verspreche ich mir persönlich von der digitalen Transformation? Was ist gut? Auf was sollte ich aufpassen?“

Eine weitere Frage lautete: „Es ist 2025: Wie wünscht ihr Euch den positiven Zustand der Digitalisierung?” Hier schrieben die Teilnehmer*innen unter anderem Learning & Development ins Stammbuch, nicht um der Digitalisierung willen zu digitalisieren. Vernünftige Rahmenbedingungen für Lernaktivitäten sind, so der Konsens, wichtiger als die Jagd nach der nächsten, neuesten Lern-App. Und aus Sicht des Mitarbeitenden bedeutet 2025: flexibles Arbeiten, mehr Lernen am Arbeitsplatz und im Arbeitsprozess (“Workplace Learning”) sowie unsichtbare, bedienerfreundliche und vernetzte Tools (Alexa!?).

 

 

Die Schlussrunde haben wir genutzt, um für uns wichtige und interessante Stichpunkte aus den Themensammlungen zu diskutieren und von eigenen Erfahrungen zu berichten. Dabei stand natürlich die L&D-Perspektive im Vordergrund, aber da einige Teilnehmer*innen aus benachbarten Bereichen wie IT oder Vertrieb kamen, gab es viele Ansatzpunkte, um auch einmal über den Tellerrand zu schauen.

Bevor dann die Diskussion beim Italiener um die Ecke fortgesetzt wurde, haben wir uns noch über die nächsten Treffen ausgetauscht. Am 27. und 28. September steht ja das Corporate Learning Camp 2018 in den Räumen der Universität Kassel an, auf dem sich sicher viele #clc069-Teilnehmer*innen einfinden werden. Und dann gibt es ja bereits einen Termin für ein weiteres Treffen unserer Regionalgruppe: Montag, 10. Dezember 2018 (Thema: „Impulse zum selbstorganisierten Lernen“). Allerdings überlegen wir, ob wir nicht noch ein weiteres Treffen im Oktober in den Kalender aufnehmen. Stay tuned!

Angela, Annette und Jochen