4. virtuelles MeetUp der CLC90 – online

Für das 4. Meetup der #CLC90 am 11.03.2021 hatten wir etwas besonderes vor. Unter dem Jahresmotto “Wissen teilen” wollten wir untersuchen, wie informelle Wissensquellen auch online funktionieren können. Dazu hatten wir es uns zur Aufgabe gemacht zu verstehen, wie die wertvollen informellen Gespräche bestmöglich virtuell übertragbar gemacht werden können. Deshalb wollten wir als Community wonder.me ausprobieren und hier kommt der Bericht mit unserem Vorgehen und unseren Erkenntnissen.

Eines war sofort klar: Ohne Vorbereitung kann dies nicht funktionieren. Im Tool wonder.me bereiteten Rebekka Mander und Angelika Neumann für die Teilnehmer einen Raum vor, mit passendem Hintergrund und Areas für Gespräche. Eine Icebraker-Frage wurde formuliert, die die Teilnehmenden beim Eintritt schriftlich beantworten mussten.

Nicht fehlen durfte ein Leitfaden, um zur rechten Zeit Impulsfragen zu stellen. Diese waren bei uns in folgender Reihenfolge:

  1. Findet eine Gemeinsamkeit.
  2. Ich bin im Flow, wenn ich…

Diese Impulse führten zu angeregten Gesprächen, weit über den Gesprächsaufhänger hinaus. Auch die Antwort der Icebreaker-Frage, die dauerhaft sichtbar am Avatar vermerkt ist, wurde gerne als Aufhänger genommen.

  • Welche Voraussetzungen sind notwendig, um informelle Gespräche im virtuellen Raum aufkommen zu lassen?
  • Was sind die wichtigsten Tipps für einen informellen Austausch im virtuellen Raum? Erarbeitet eine Checkliste.

Mit diesen nun zielgerichteten Fragen sollten die vorhandenen Erfahrungen für alle nutzbar gesammelt werden. Die Herausforderung war, die Tipps schriftlich festzuhalten, da die bekannten Werkzeuge „Bildschirm teilen“ oder „Whiteboard“ hier den Teilnehmenden nicht zur Verfügung standen. Daher wurde der Chat eifrig genutzt; folgende Tipps sind hier zusammengetragen worden:

Checkliste für informellen Austausch

  • Regeln definieren
  • Regeltermine können helfen, Teilnahme freiwillig
  • Icebreaker einplanen
  • Gruppe nicht zu groß
  • „Kamera an“ hilft
  • sich Zeit lassen (zwischen 30-45 Minuten einplanen)
  • Impulsfragen bereithalten
  • je nach Vertrautheitsgrad gestuften Einstieg, z. B. zu Beginn gemeinsame Bewegung, dann allgemeine Fragen und im weiteren Verlauf gezieltere Fragestellung
  • “Schneeballfrage”
  • gewisse Vertrautheit sollte vorhanden sein oder aufgebaut werden

Am Ende waren sich die Teilnehmenden einig: Es hat Spaß gemacht, das Tool wonder.me zu nutzen und in unterschiedlich großen Circles ins Gespräch zu kommen. Es ist einfach zu bedienen und insbesondere für sehr große Gruppen interessant, die sich dann auf Areas und in Circles aufteilen können.