Continental – Mittwoch – Tagging

Mittwoch: CoachNet – Tag basiertes MetaKompetenznetzwerk

CoachNet bei Continental ist eine offene Community von Trainern, Coaches und Lernern. Integriert in unserem Enterprise Social Network gibt es dort Zugang zu allen Lernplattformen weltweit, ein lernthemenbasiertes Wiki mit Informationen, Verantwortlichkeiten, internen und externen Links zu weiterführenden Inhalten, sowie eine auf Tagging basierenden Experten/Interessiertenfilterfunktion. Ein offener Lernkalender, in dem jeder Sessions anbieten kann, OPEN CALLS (offene Telefonkonferenzen) sowie Blaupausen für lokale – cross funktionale CoachNet Mini BarCamps runden das gemeinsam erarbeitete Angebot ab. Die Community entwickelt sich stetig aber organisch weiter.

Screenshot der Community Startseite

Am Mittwoch wollen wir mit Euch ab 12:00 Uhr eine Stunde lang über die folgenden Fragen aus der Präsentation diskutieren – gerne schon mit Eurem Input in der Diskussion:

  1. Welche erfolgreichen Lernkonzepte für Führungskräfte kennt Ihr?
    z.B. Reverse-Mentoring, …
  2. „Lernen ist eine Investition in die Zukunft“ – mit welchem Satz rechtfertigt Ihr diese?
    Lernen kostet Zeit, Inhalte erstellen oft auch Geld… und es gibt sehr viel Neues zu lernen.
  3. Nach der 3. MOOC Woche verliert Ihr den Anschluss – wie kommt Ihr wieder rein?
    Diese Frage hat uns schon beim letztjährigen MOOC bewegt und kam auch in der internen Beteiligungskampagne immer wieder hoch.

 

Mittwochs-Lernaufgabe:

Finde heraus was TAGGING ist und beschreibe es (bzw. den größten Vorteil) in eigenen Worten. (Lernen durch Lehren nach Jean-Pol Martin – siehe Video) – als Kommentar hier auf der Seite. (z.B. Funktion, Vorteile, Nachteile, Einsatzmöglichkeiten, Entwicklung, Werkzeuge, bekannte Anwendungen, Plattformen…)

TIPP: Probiere dafür Tagging in einer der Plattformen wie Facebook, Twitter oder … aus (erlebe Unterschiede) – Was passiert, wenn ich darauf klicke, wie baue ich sinnvoll Tags ein, welche “Regeln” gibt es für erfolgreiche Tags…

BONUS Aufgabe:

In LinkedIn kann man man die Kompetenzen von Anderen in seinem Netzwerk bestätigen – das funktioniert sehr ähnlich wie Tagging und ist eine perfekte Möglichkeit Wertschätzung auszudrücken (siehe #WOL universelles Geschenk)

  • Bestätige bei 5 MOOC Teilnehmern je mindesten eine Kompetenz (Skills/Kenntnisse)

 

Viel Spass beim TAGGEN!!

  • Stefan Deibel

    Erfolgreiche FK-Konzepte:

    Aufgrund der Branche in der ich tätig bin, beschäftige ich mich mit ähnlichen Ideen, wie dem Buddy-Konzept. Bei uns im Handwerk heißt es immer noch traditionell “Meister-Gesellen-Konzept”.
    Spannend und gleichzeitig die größte Herausforderung hierbei ist: Wer will eigentlich wirklich der erfahrene Experte sein – d.h. Freiwilligkeit ist aus meiner Sicht Grundlage für solche Prozesse: Enthusiasmus sein Wissen, seine Erfahrungen und Kenntnisse zu teilen und gleichzeitig sich selbst weiterzuentwickeln durch das Feedback oder Reaktionen des Gegenübers. Die Schnittmenge aus Wollen – Können – Dürfen führt auch hier (wahrscheinlich) zum Erfolg. PE sollte das Selbstbewusstsein, aber auch die Werkzeuge haben, zu garantieren, dass Personen, die WOLLEN & DÜRFEN, zeitnah auch KÖNNEN.
    Interessanterweise sind die erfolgreichsten FK-Lerneinheiten aus meiner Erfahrung die, in der die Teilnehmer selbst die Fragen, Inhalte, Erfahrungen und Problemstellungen mitbringen. Bei 10 Führungskräften haben aus meiner Erfahrung mindesten 3 dieselben aktuellen Herausforderungen und 1 Person im Raum eine für diese Person erfolgreiche Lösungsstrategie angewendet. Erkenntnis für mich: Schaffe Raum und Zeit zum persönlichen Erfahrungsaustausch. Die Lösung bringen die Gruppen meistens schon in sich mit – hiermit sind auch digitale Räume gemeint 🙂
    >>>> NOTIZ AN MICH: Suche neue Wege “Freiwillige” zu finden und fördern im Unternehmen!

    Lernen ist Investition:
    Ja, prinzipiell richtig, nur für Controller nicht 😉
    Ein Referent aus dem juristischen Bereich hat im Briefinggespräch ein sehr treffendes Argument für die Investition in Ihn als angebracht, das bis heute bei mir nachwirkt: “Meine Schulung erhöht nicht den Gewinn Ihres Unternehmens oder des Bereichs. Der ROI oder Return on Education ist somit nicht an Produktivität (damals wichtigste Kennzahl) messbar. … Deshalb handelt es sich um Vermeidungskosten (!). Sie Vermeiden durch Vermittlung der angestrebten Inhalte & Fähigkeiten durch enorme “Folgekosten durch Unwissenheit”.

    Für mich habe ich sehr positive Erfahrung im internen Bereich mit klassischen Businesscases gemacht. Jeweils einen jahresaktuellen Case für kleine, mittlere und große Projekte inkl. Vergleichszahlen und Wirkungsgraden von Alternativangeboten im Vergleich zur internen Lösung.
    >>>> NOTIZ AN MICH: Erstelle die diesjährigen Businesscases/Referenzprojekte

    Up-to-date im MOOC:
    Diese Phase hat bereits eingesetzt bei mir. Aber die Grundregel heißt: Bei Panik, ruhig bleiben!
    Ich versuche mir weiterhin lesend, hörend und sehend einen Überblick zu verschaffen. Gleichzeitig über WOL und Twitter zwei meiner Lernziele persönlich weiterzuverfolgen und diese als Anker zu nutzen. Ein Early Bird-Tag im Büro bringt auch mal wieder Zeit für den MOOC.
    >>>> NOTIZ AN MICH: Nutze Disqus als eigenes Lerntagebuch!
    >>>> NOTIZ AN MICH:Erweitere dein persönliches Netzwerk mit Personen und vesehe sie mit den passenden Tags.

  • Ad 1: Mir hat auch das Buddy Konzept sehr gut gefallen, weil es sehr viel Anteil an Reflexion und ins Handeln kommen hat, was beides für eine wirkliche Kompetenzentwicklung notwendig ist.

    Ad 2: Lernen und Kompetenzentwicklung sichern die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

    Ad 3: Nachdem ich festgestellt habe, wie viel positive Energie mir der CL2025 bringt habe ich mein Dranbleiben damit gesichert, dass ich aus dem Stellenmarkt eine Aufgabe übernommen habe und nun täglich eine Stunde mitlese. Mein Ziel ist es in den nächsten Wochen die Beiträge der anderen nicht nur zu liken sondern auch selber mal einen Beitrag zu posten.

  • Achim Brueck

    #Tagging:
    Man macht ja so einige Lernstadien durch mit Tags. Am Anfang, als ich mich mit Wikis beschäftigte, stand das Missverständnis, dass man mit Tags ein System schafft. Also “Ordner”, nur etwas anders. Man merkt aber schnell, hier geht es nicht um systematische Perfektion, keine Disziplin der Welt könnte sie erreichen.

    Später, mit Twitter, wurde mir klarer: Die soziale & dynamische Seite von Tags ist ungemein wirksam! Auf Twitter bilden Tags temporäre Gesprächsräume. Weniger ist mehr, und je mehr Menschen sich auf einen Tag einigen können, desto größer der Wow-Effekt. Einige schaffen es, mit Tags eine Bewegung zu initiieren, für andere sind Tags die meiste Zeit Züge, auf die sie dankend aufspringen.

    Heute beschäftige ich mich wieder mehr mit Tags und Kollaboration. Im Enterprise Social Network, in Wiki-Software. Auch hier bin ich inzwischen sicher: Weniger ist mehr. Tags funktionieren, wenn man sich im Team auf wenige, gemeinsame einigen kann. Dann reicht die Disziplin, dann unterstützen sie Agilität. Andere, freie, wilde Tags sind willkommen. Sie entwickeln sich vielleicht auch, aber wie wichtig sie werden, hängt von der Zahl der Menschen ab, die sie für sich adoptieren.

    Im besten Fall sind Tags am Ende Ausdruck der Tatsache, dass Wissen lebt, wächst, sich verändert – und sie fördern in manchen Momenten Überraschendes zu Tage!

    #Aufspringen
    Habe tatsächlich in den letzten beiden Wochen so meine Schwierigkeiten, dem MOOC zu folgen. Zu viel zu tun, zu wenig Restenergie. Dabei habe heute schon wieder viel Inspirationen bekommen. Wichtig für mich: Einfach mitlesen, sich treiben lassen – und dann einfach einen Kommentar schreiben. Schon wieder drin 🙂

    • jrobes

      Tags als Instrumente für temporäre Gesprächsräume – eine schöne Beschreibung. Danke.

      • Achim Brueck

        🙂 danke auch. Es gibt sicher sehr unterschiedliche Sichtweisen auf Tags. Bin gespannt, was hier noch für Vorschläge kommen!

  • Zur Frage 2 aus dem Mittwochs-Live-Talk fällt mir spontan ein Beitrag ein, der eigentlich als Witz gedacht ist, im Grunde aber nicht witzig ist:
    “Im Unternehmen wird diskutiert ob Herrn Schneider die gewünschte Weiterbildung bezahlt werden soll oder nicht. Der Geschäftsführer ist der Ansicht, dass diese nicht finanziert wird. Er meint: “Was ist, wenn wir zahlen und Herr Schneider dann geht?”. Daraufhin ein anderer Mitarbeiter: “Was ist wenn wir ihn nicht weiterbilden und er bleibt?”.

    Leider sind viele Unternehmen immer noch nicht bereit in die Weiterentwicklung zu investieren und sei es nur, dass ein gewünschtes Fachbuch finanziert wird. Häufig werden nur Führungskräfte oder der Vertrieb “bedacht”. Unter dieser Haltung wird eine Organisation früher oder später leiden und den Anschluss verlieren, dabei würde es schon reichen, kleine Lernangebote zu machen bzw. zu ermöglichen (Lernzeit ermöglichen!). Die technischen Möglichkeiten und das Tempo der Veränderung lassen gar keine andere Wahl. Lernen und Weiterentwicklung darf kein Führungskräfte-Privileg mehr sein.

    Zum Thema Tagging melde ich mich separat wieder zurück ;-).

  • Monika Schlatter

    Anschluss beim MOOC verpassen: Sehr hilfreich sind eigentlich Zusammenfassungen (wie hier die am Freitag), so dass man “das Wichtigste” mitnehmen kann. Vom Anspruch alles mitzubekommen (nicht nur in einem MOOC, auch in sozialen Netzen), sollte man sich befreien, sonst landet man im online-Stress. Was ich übrigens auch sehr hilfreich finde- ist aber mit viel Aufwand verbunden- sind Kreuzverweise in den verschiedenen Kanälen. Also zB in Twitter einen Hinweis auf eine intensive Diskussion in Disqus, wie hier auch schon gemacht worden ist. So kann man sein “Aufholen” auf einen Kanal beschränken.

    Tagging: Während meine andere Hälfte seit Jahren so bestens lebt (alles genau taggen und in einen Ordner schmeissen), geht es mir wie Jan- ich bin zuwenig konsequent und vergesse meine eigenen tags bzw ihre Bedeutung :-). Bin also persönlich hier (noch?) nicht sehr weit.

    Auf LinkedIn stelle ich fest, dass ich von Leuten mit skills getagged werde, von denen sie gar nicht wirklich wissen können, ob ich darin Experte bin- es wird einfach angenommen basierend auf meiner Arbeitsbeschreibung. Bin selbst deswegen da sehr vorsichtig.

    Für ein Projekt habe ich mal versucht, Yellow Pages basierend auf tags aufzubauen. Es gab vorgegebene tags und die Möglichkeit, weitere tags vorzuschlagen- für den eigenen beruflichen Hintergrund und für Interessen. Die Idee wäre gewesen, diese dann zusammenzufassen und so zu einer user-definierten Taxonomie (oder ist es jetzt die Ontologie….) zu kommen, unter Mitwirkung des digitalen Hausmeisters. Leider fand das Projekt zuwenig Interesse (jaja, ich weiss…..).

  • Zu den Lernkonzepten für Führungskräfte: Reverse-Mentoring ist für mich irgendwie verwirrend und lustig zugleich, weil dort häufig als Beispiel “der Digital Native” (was/wer immer das auch ist :-)) angeführt wird, der dem erfahrenen Manager zeigt, wie z.B. Social Media funktioniert und wie er Social Media nutzbringend einsetzt. Wenn es um Social Media geht und nach dem allgemeinen Verständnis ein Digital Native sich grundsätzlich damit gut auskennt, dann ist er doch auf diesem Gebiet der Erfahrenere. Also was ist hier Reverse? 🙂 – Na gut, sei es drum.
    Mir gefällt das vorgestellte Buddy-Konzept sehr gut und die wichtigste Rahmenbedingung dafür scheint mir der Ermöglichungsrahmen zu sein, den die Unternehmensleitung nicht nur akzeptiert sondern selbst durch Vorleben fördert – Prinzip #YouGoFirst. Und dabei darf sich ein mutmaßlich Älterer auch von einem Jüngeren helfen lassen!
    In einer solchen zukunftsorientierten Unternehmenskultur braucht der Satz “Lernen ist eine Investition in die Zukunft” keine Rechtfertigung. Lernen in der Organisation und als Organisation darf als “Das Schärfen der Klinge” angesehen werden und ist damit der wichtigste Erfolgsfaktor. Insofern ist die Frage ein gutes Testtool für den Stand der Unternehmenskultur ;-).
    In einem cMOOC den Anschluss verlieren? Das ist eine Frage der Bewertung, die jeder selbst gibt und mein Spektrum reicht von “den verliere ich täglich” bis “ist nicht möglich”, weil praktisch alles, gerade hier im #CL2025, archiviert wird. Meine Einstellung hatte ich ja schon hier dokumentiert: http://volkmar-langer.de/moocathon-cl2025/

  • herbert just

    Ich konnte mit Taggs nichts anfangen, sie waren nur lästig.
    In Xing hatte ich widerwillig 2 Taggs gepostet, heute habe ich 12 Taggs angelegt
    und keiner ist ein „Faketagg“.

    Zu der Frage Nr 2.

    Ich komme nicht aus dem Unternehmensumfeld und von daher sehe ich einiges mit
    anderen Augen. Etwa die Frage wie man Ausgaben
    für „Lernen“ am besten rechtfertigen kann.

    Schumpeter machte den langfristigen Erfolg eines Unternehmens von dessen
    Innovationskraft abhängig. Innovation lässt sich aber mit linearer Denke nicht
    erreichen, sie ist unkalkulierbar. Investiert man nicht in Innovation, sprich
    ist man nicht bereit ins Lernen zu investieren, kann man ganz schnell weg vom Fenster sein. Daher dieFrage: Wie kann man es rechtfertigen die Investitionen zu unterlassen?

  • Wie das Wort schon sagt: “Tag” = Etikett, Markierung. Es hilft uns Themen und Personen zu „etikettieren“, damit sie leichter auffindbar sind. Ich persönlich wende das Tagging hauptsächlich auf Twitter und Instagram an – und nutze es hauptsächlich als Mittel Leute zu finden, die sich mit denselben Themen beschäftigen und sich für dieselben Themen interessieren. Das Taggen ist für mich eine praktische und schnelle Möglichkeit sich zu finden und sich auszutauschen.

  • Tags auf Informationen-Ebene helfen die Flut zu bändigen. Bzw. beim schnelleren Auffinden der gesuchten Information. Nur ihr habt es ja schon so schön anklingen lassen. Tags = Worthülsen = sehr interpretierbar und in unterschiedlichen Kulturkreisen unterschiedlich belegt.

    Ich nutze Tags sehr sehr stark für meinen internen Wissensspeicher in Evernote und selbst da bin ich oft inkonsistent, da ich auch nicht immer “der Gleiche” bin (Multiple-Ichs nach z.B. Hypnosystemischen Ansätzen von Gunther Schmidt oder das innere Team nach Schulz von Thun) und auch selbst vergesse, wie meine ganzen Tags hießen… 😀
    Also ich schaffe es kaum für mich selbst diese dauerhaft nutzbar zu machen.

    Wie ist dies dann bei 170.000 Mitarbeitern? Tag-Invasion? “Nur” englische Tags zugelassen?
    Gibt es einen Community Manager / Facilitator der auch als digitaler Hausmeister fungiert und “aufräumt”?

    Tags auf Personen-Ebene helfen dabei schneller relevante Ansprechpartner zur Aufgabenbewältigung zu finden. Auch verhelfen Tags zu mehr Transparenz in der Organisation. Zu einem aufbrechen der Silos, falls es hier auch “erlaubt”/”gewünscht” ist, dass man einfach jeden ansprechen kann, den man als hilfreichen Kommunikationspartner identifiziert hat. Also ist Tagging im Kontext von ESN / Social Collaboration auch eine Art Kulturveränderungsmethode / Change-Methode bzw. (da man Kulturen nicht einfach verändern kann, da Kultur eine indirekte Variable ist) kreiert Tagging einen sozialen Rahmen, der neue Kulturmuster ermöglicht.

    Hier noch ein kleiner Tipp / Ausflug ins Thema Change Management: https://intrinsify.me/change-management-new-work/
    Den Artikel gibt es auch als Podcast. Sehr Lesens- / Hörenswert wie vieles, was das intrinsify.me Netzwerk so hervorbringt… Nein, ich bin (noch) kein Mitglied. Aber habe mir es vorgenommen, es zu werden. 🙂

    • Danke Jan, für den Tipp mit intrinsify.me – der Artikel ist wirklich Klasse und spricht mir aus der Seele!

    • Harald Schirmer

      Wir haben bei 140000 Mitarbeitern Empfehlungen gegeben und über die GUIDEs geschult – es gibt keine Verbote, wir forcieren Sprachvielfalt empfehlen aber für globale Themen Englisch. Einen “Gärtner” gibt es nicht – und es klappt recht gut 😉

  • Magnus Rode

    Das einfachste Tagging ist m.E. das, was wir im #CL2025 machen, nämlich Veranstaltungs/Themen-Hashtags nutzen, um Kommunikation zu kanalisieren und allen Teilnehmern die Möglichkeit geben, dem Thema/der Veranstaltung zu folgen. Ich muss also nicht allen anderen Teilnehmern folgen, um alle Beiträge zu lesen. Besser: ich kann sogar neue Kontakte finden.
    Durch Einheitlichkeit ist es besser als nach einem Begriff (wie MOOCathon, “Corporate Learning” ) zu suchen.

  • Zum Thema Tagging steuere ich mal meine absolute Lieblingsrede von David Weinberger “knowledge begins at the miscellaneus” in der Library of Congress bei: http://www.hyperorg.com/blogger/2004/11/21/library-of-congress-mp3s/ (Speech (15 MB) anhören. Dort geht er sehr unterhaltsam auf den Unterschied zw. hierarchischen Strukturen und Tags ein.