Continental – Donnerstag – Beteiligung

Donnerstag: Globale Beteiligungskampagne zu flexiblem Arbeiten   #MutAnfall

Um unsere Digitale Transformation zu forcieren, wurden vier Managementbereiche identifiziert, die von großer Relevanz für unseren langfristigen Erfolg bei der Digitalisierung der Produktion, für Mobilität und der Zukunft der Arbeit bei Continental sind:

Flexibilität, Diversität, Führung, Lernen

Teaser Video: https://www.youtube.com/watch?v=9Hof0Z4Jb50&t=42s

2016 entwickelten wir ein Beteiligungskonzept um unsere Mitarbeiter in die Planungen zur Zukunft der Arbeit zu involvieren – einem Projekt, das jetzt 2017 “ausgerollt” wird. Es geht um drei Hauptbereiche für flexiblere Arbeitsbedingungen:

Mobiles Arbeiten, Teilzeit,
Flexible Arbeitszeit und Sabbaticals

Die Kampagne war sehr ähnlich aufgebaut wie ein MOOC. Es kostete etwas Überzeugungskraft darüber global zu diskutieren, während(!) die Themen (flexibles Arbeiten, mobiles Arbeiten, Arbeitszeitmodelle, Teilzeit, Sabbatical) rechtlich geklärt wurden.

Mission und Ziele der Kampagne:

  • Vorstellung des Flexibilisierungsansatzes & aktives Einholen von Feedback
  • Nutzung des Reichtums unserer globalen Diversität um bessere Entscheidungen zu treffen
  • Echte Beispiele für künftige Möglichkeiten durch Vorbilder bewerben
  • die organisationale Veränderung durch Transparenz, Wertschätzung undBeteiligung nachhaltig fördern (Leading Change)
  • Neues Lernen: Hierarchie-übergreifendes Feedback geben und digitale Kommunikation & Zusammenarbeit durch wiederkehrende Zyklen im internen sozialen Netzwerk erleben und üben während das Thema “Flexibilisierung” inhaltlich vorgestellt wird (Fokus im Wissensaufbau nicht nur auf WAS gelernt wird, sondern auch WIE soziales Lernen funktioniert)

Allein die Herausforderung: „Lasst uns mit ALLEN Mitarbeitern offen darüber diskutieren“ war für viele (220.000 Mitarbeiter in 55 Ländern) kaum denkbar / umsetzbar.
Dank internem Social Media und Community Management war jedoch echte Beteiligung möglich und von den Ergebnissen allesamt begeistert. Nebenbei sind solche Aktionen Unternehmenskulturprägend.

 

Ergebnispräsentation der Kampagne:

 

 

Um auch einen „echten“ Einblick in die Kampagne zu bekommen, haben wir hier das Resümee der 12 Wochen, das als Abschlussvideo intern genutzt wurde auch auf YouTube zur Verfügung gestellt:

https://www.youtube.com/watch?v=kYCAPrQTV_U&t=62s:

Weitere Videos auf dem Continental YouTube Kanal: https://www.youtube.com/user/ContinentalKarriere/featured

Donnerstags-Feiertags-Lernaufgabe:

Tue Gutes und rede darüber:
#Beteiligung – Oft sind wir fokussiert, selbst etwas aufzubauen, eine Idee zu verwirklichen – ein “Movement” entsteht aber häufig dann, wenn der zweite (oder weitere) mit einsteigen:

  • Aufgabe: Suche eine spannende Aktion und beteilige Dich sichtbar, bewerbe es und animiere Dein Netzwerk mitzumachen (schreibe auch warum)
  • Verlinke hier Deine Aktion – Lerne, und lass andere teilhaben!
BONUS Task:

#MutAnfall – technisch ist es heute sehr einfach, sich Hierarchie-übergreifend zu vernetzen – entweder (so vorhanden) im internen Enterprise Social Netzwerk, oder extern auf LinkedIn, XING oder andern Plattformen.

  • Suche drei Personen, die entweder Vorstand, Top-Entscheider oder alternativ in Politik und Gesellschaft sehr exponiert sind (und für Dich interessant sind)
  • Sieh Dir deren Veröffentlichungen an, nimm Bezug darauf und vernetze Dich mit Ihnen (mit einer persönlichen Anrede)

 

schönen Feiertag

  • Martina Pumpat

    Hi @Harald, habe noch eine Frage bzgl. ESN an dich: Welches Signal haben denn die Mitarbeiter bzgl. der Nutzung des ESN “von oben” bekommen und wie sind die Führungskräfte dann real damit umgegangen? In einem anderen Zusammenhang kam die Diskussion auf, dass ESNs oft scheitern, weil die Mitarbeiter völlig verunsichert sind, ob/wieviel Zeit sie denn jetzt in diesem System “verbraten” dürfen…. Selbst wenn ein ESN vom Top-Management promotet wird, nützt es dem Mitarbeiter vor Ort nichts, wenn er dann für die aktive Teilnahme vom eigenen Chef gerüffelt wird “Dann sind Sie wohl noch nicht ausgelastet, wenn Sie die Zeit haben, sich im ESN aktiv zu beteiligen….”
    Ich denke, das ist ein sehr valider Punkt – wie habt ihr das bei Conti bei der Einführung des ESN gelöst, und wie löst ihr es, wenn ihr solche Kampagnen wie die Flexibilisierung über ESN fahrt? Und wie habt ihr die Führungskräfte an das Thema herangeführt? Danke dir!

    • Harald Schirmer

      ESN wurde bei uns als Antwort auf die Evaluation zu unseren Kommunikations- und Zusammenarbeitsanforderungen etabliert. Wir wollten “fit sein für die Zukunft” und das wurde vom Vorstand getragen und promotet. Heute fragt ja auch nicht (leider) wie viel Zeit jemand in eMail oder am Telefon “verbrät”. Entlang unserer Werte “Freiheit Vertrauen Verbundenheit und Gewinnermentalität” gab es hier keine Vorgaben oder Vorschriften. Unser Führungskräfte hätten wir (im Rückblick) aber besser mitnehmen müssen (TopDown und Bottom Up hat super funktioniert)

      • Martina Pumpat

        Ok, danke dir! Was war denn das Learning bzgl. der Führungskräfte? Was würdest du anders machen, wenn nochmals solch ein Projekt anstehen würde?

        • Harald Schirmer

          Genau daran arbeiten wir bereits im nächsten Projekt (siehe Freitag) – ein Engagement Programm mit persönlicher Lernreise speziell für Führungskräfte- mit Fokus auf ProblemLösung und persönlicher Wirksamkeit (parallel übrigens zu den Assistenten/innen)

  • Markus Metz

    Donnerstags-Feiertags-Lernaufgabe:
    Ich bin schon bei so vielen spannenden Aktionen, sodass ich keine neue suche, sondern einfach einen Hinweis auf das gerade entstehende Netzwerk der New Work Families (http://new-work-families.net/) absetzen möchte. Dabei geht es auch ums Lernen und zwar im doppelten Sinne. Wie kriegt man das als Erwachsener alles unter einen Hut und sorgt gleichzeitig noch dafür, dass der Nachwuchs auch das lernt, was er/sie in Zukunft brauchen wird…

    Bonus Task:
    Ich arbeite in einem eher hierarchisch geprägtem Umfeld, sodass mir die Vernetzung mit “Oben” durchaus Nervenkitzel bereitet. Ich bin mal gespannt auf die Reaktionen…

    • Harald Schirmer

      Ich wäre sehr interessiert ob oder welche Reaktionen es gab!

      • Markus Metz

        Hallo Harald, entschuldige die späte Reaktion, habe die Nachfrage eben erst entdeckt. Die Reaktionen war buntgemischt von “keine Reaktion” über “ich verlinke mich bei Xing nur mit persönlich Bekannten” bis hin zu “finde ich toll, dass sie das machen”. Also nur Mut… 🙂

  • Monika Schlatter

    Wie schön, wenn man die Donnerstags-Aufgabe schon am Montag erledigt hatte! Noch schöner, wenn dabei Task und Bonustask einflossen 😉
    Ich habe anfangs Woche zufällig eine Initiative entdeckt, die ich äusserst spannend finde. Weil neugierig und gestärkt vom #Mutanfall habe ich mich zuerst online vernetzt (Follow on Twitter von der federführenden Organisation und Beteiligten, tweet mit entsprechendem hashtag), dann aber vor allem die verantwortliche Person angeschrieben- jemand, den ich nicht kenne und der exponiert ist. Habe überraschend schnell positives Feedback bekommen und warte nun gespannt auf den nächsten Anlass um mich aktiv zu beteiligen. Bewerben folgt noch, da die Initiative auf den Plattformen, wo ich das “richtige” Netzwerk hätte, noch nicht vorhanden ist. Und damit schon eine Idee für einen Beitrag meinerseits 😉
    Zur Bonusaufgabe: Meine Erfahrung- nicht nur aus dieser Woche- ist, dass bei solchen Personen eine persönliche email häufig besser funktioniert als die sozialen Netze. Vielleicht auch, weil manche der angeschriebenen dort sehr zurückhaltend aktiv sind?