Was für eine Session! Wer bei der letzten CLC Lunch & Learn- Session am 24. Juli dabei war, hat es live erlebt: Holger Gelhausen hat uns mit dem PDF Learning Generator nicht einfach nur ein neues Tool gezeigt, sondern uns mit auf eine ganz persönliche Lernreise genommen. Die Begeisterung für seine „Ultimate Learning Platform“ war im digitalen Raum fast greifbar – und die insgesamt 160 Teilnehmenden spiegelten das große Interesse wider.
Vom Lernjunkie zum KI-Tüftler
Holger ist ein echter Lernenthusiast – und das merkt man in jeder Minute. Schon vor 40 Jahren experimentierte er mit Lerntechniken und Karteikarten, heute verbindet er diese Erfahrung mit modernster KI-Technologie. Seine Motivation: Lernen schneller, tiefer und individueller machen – und dabei endlich die Tools haben, die er sich selbst immer gewünscht hat.
Was macht sein System so besonders?
Holger hat in wenigen Wochen im sogenannten Vibe Coding-Format (Wikipedia) eine Desktop-App gebaut, die eigene PDFs nicht nur anzeigen, sondern zum interaktiven Lernraum verwandeln kann. Die Highlights im Überblick:
- Automatische Übersetzungen: Englische (oder andere) PDFs lassen sich auf Knopfdruck ins Deutsche übersetzen – Seite für Seite nebeneinander, inklusive Fachbegriffe.
- Individuelle Prompts & Rollen: Über 100 Prompt-Vorlagen helfen, Inhalte aus verschiedensten Perspektiven zu betrachten. Ob als „Dr. Kant“, Sales-Expertin oder Professorin: Die KI schlüpft in verschiedene Rollen für kritische Analysen, Zusammenfassungen, Metaphern und vieles mehr.
- Lernziele & Kontext: Nutzer:innen können eigene Lernziele setzen. Die KI passt alle Antworten entsprechend an – ob für die nächste Präsentation, Prüfung oder den Karriere-Boost.
- Klassische & neue Lerntechniken: Von SQ3R über Pomodoro bis zu Anki-Karten – bewährte Methoden werden digital neu belebt. Sogar eigene Gedächtnistrainings, Mindmaps und Notizen sind integriert.
- Alles lokal & datenschutzkonform: Die App läuft komplett auf dem eigenen Rechner, arbeitet auf Wunsch sogar mit lokalen KI-Modellen wie Ollama – ideal für sensible Inhalte.
Mehr als nur Technik: Lernen als Dialog
Besonders faszinierend ist der Dialog-Charakter: Man kann die KI als Sparringspartnerin nutzen, Diskussionen zwischen virtuellen ExpertInnen starten oder gezielt Quizfragen generieren lassen – alles zugeschnitten auf das eigene Buch, Skript oder Unternehmensdokument. Holger sieht die Zukunft des Lernens in solchen interaktiven, individuellen Lernräumen – und die Resonanz in der Session gab ihm recht: Zahlreiche Teilnehmende meldeten sich als Testpersonen, viele waren inspiriert, eigene Ideen umzusetzen.
Was bleibt hängen?
- Lernen ist individuell: Holgers System kann auf unterschiedlichste Lernvorlieben und -bedarfe reagieren – sei es für Studierende, Unternehmen oder Selbstlernende.
- KI als Ermöglicherin: Nicht die Technik steht im Vordergrund, sondern der eigene Lernprozess. Die App ist flexibel, offen für verschiedenste Inhalte und Lernziele.
- Community als Motor: Die Corporate Learning Community bringt Menschen zusammen, die Lernen neu denken und aktiv gestalten wollen. Holgers Session hat gezeigt, wie viel Energie und Kreativität darin steckt.
- Die Praxis zeigte: Das Konzept funktionierte – der Proof of Concept war erfolgreich.
Und jetzt?
Holger plant, nach dem Sommer eine Testgruppe zu starten. Wer Interesse hat, meldet sich am besten direkt bei ihm. Und wir dürfen gespannt sein, wie es weitergeht – denn das war sicher nicht die letzte Innovation, die aus der Community kommt.
Danke, Holger, für den inspirierenden Einblick – und allen Teilnehmenden für die engagierte Diskussion! Wer dabei war, weiß: Die Zukunft des Lernens ist jetzt – und sie ist spannend wie nie.
Hier findet Ihr Holger auf LinkedIn. Vernetzt Euch doch mit ihm!
